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Ein Lächeln und ein Tattoo für alle Amriswiler Kinder

Die Spielgruppe Amriswil machte am Samstagnachmittag viele Kinder glücklich. Zum 20-Jahr-Jubiläum engagierte sie Marius von der «Jagdkapelle», der sich viel Zeit für seine Fans nahm. Auch die Glöggli Clique hatte noch einen Auftritt am Jubiläumsfest.
Manuel Nagel
Marius Tschirky trat am Jubiläumsfest der Spielgruppe Amriswil zwar ohne seine Jagdkapelle auf, doch der Begeisterung und Freude der Kinder und ihrer Eltern tat dies keinen Abbruch. (Bild: Manuel Nagel)

Marius Tschirky trat am Jubiläumsfest der Spielgruppe Amriswil zwar ohne seine Jagdkapelle auf, doch der Begeisterung und Freude der Kinder und ihrer Eltern tat dies keinen Abbruch. (Bild: Manuel Nagel)

«Wer von euch Kindern hat den Papi mitgenommen?», fragte Marius Tschirky seine vielen kleinen Fans – und ohne die Antwort abzuwarten, schob er noch hinterher, dass man heutzutage ja auch noch fragen müsse, wer den neuen Freund vom Mami mitgenommen habe. Es war ein Scherz, der eher auf die Lachmuskeln der Eltern abzielte. Genauso wie die Ankündigung des Liedes «Adalbert, der Dachs», als er von einem doofen Fuchs namens Donald mit orangen Haaren erzählte, der eine Mauer aus Lehm um seinen Bau herum baute, damit kein fremdes Tier hineinkommen könne – ganz im Gegensatz zum freundlichen Dachs Adalbert, der alle Tiere bei sich aufnahm. Den Seitenhieb gegen den US-Präsidenten wird keines der Kinder verstanden haben, doch den Text von «Adalbert, der Dachs» haben sie danach lauthals mitgesungen.

«Er ist halt unkonventionell», sagte Nadine Dudli von der Spielgruppe Amriswil mit einem Lachen und meinte damit den Stargast des Jubiläumsfestes. Zum 20-jährigen Bestehen wollten die Verantwortlichen der Spielgruppe der Bevölkerung etwas bieten und engagierten den frechen Marius, wenn auch ohne seine Jagdkapelle. Doch diese dürften die Kinder nicht vermisst haben, denn Marius bewies einmal mehr, dass er ein hervorragender Alleinunterhalter ist.

Der Dialekt stimmt – im Gegensatz zu anderen CDs

Unterhaltsam dürfte es auch für einige der Eltern werden, sollten ihre Schützlinge den Rat von Marius’ Lied «Wörf emol das Grätli weg» beherzigen. Der Sänger ermutigte die Kinder, das Mobiltelefon der Eltern doch das WC hinunterzuspülen, wenn die Mutter oder der Vater wieder einmal keine Zeit für sie hätten, weil sie ständig an ihrem «Grätli» herumspielen müssten, oder die Fernbedieung des Fernsehens, wenn die Eltern ständig vor der Glotze hocken. Es sind die Momente während des Konzerts für die Kleinen, in denen auch der eine oder andere Erwachsene sich so seine Gedanken gemacht haben dürfte. Trotzdem standen nach dem Konzert die Eltern geduldig an, um dem Nachwuchs eine oder mehrere CDs zu kaufen.

Geduldig nimmt sich Marius nach dem Konzert Zeit und erfüllt sämtliche Autogrammwünsche seiner Fans mit einem individuellen Spruch. (Bild: Manuel Nagel)

Geduldig nimmt sich Marius nach dem Konzert Zeit und erfüllt sämtliche Autogrammwünsche seiner Fans mit einem individuellen Spruch. (Bild: Manuel Nagel)

Und Marius Tschirky nahm sich ebenso geduldig Zeit, die CDs oder Autogrammkarten zu signieren und mit einem individuellen Spruch zu versehen. «Für d’Julia, wo alles cha» und viele andere Reime schrieb der Sänger hin, begleitet mit einem Lachen und einem Kindertattoo, welche er gratis verteilte. Zwei Väter tauschten sich während des Anstehens aus, welche CD denn die beste sei. Und ein anderer Vater meinte, dass bei Marius – im Gegensatz zu anderen CDs mit Kinderliedern – der Dialekt stimme. Sonst würden seine Kinder plötzlich noch anfangen zu «zürchern».

Ebenso bereicherte die Glöggli Clique am späteren Nachmittag das Fest – auch wenn nicht mehr ganz so viele Zuhörer wie zur Mittagszeit beim Konzert des Superstars für die Kleinsten im Festzelt anwesend waren. Und auch die Spielstrasse mit verschiedenen Posten war den ganzen Tag hindurch gut besucht. Und nicht zuletzt trug auch das schöne Wetter dazu bei, dass die Organisatoren ein positives Fazit ihres Jubiläumsanlasses ziehen konnten.

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