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Ein Jahr der wichtigen Entscheidungen für evangelisch Kreuzlingen

Die evangelische Kirchgemeinde sucht 2019 zwei neue Pfarrer und legt die Zukunft des Kirchgemeindehauses fest.
Urs Brüschweiler
Kirchenpflegerin Marianne Pfändler und Kirchenpräsident Thomas Leuch im Atrium des Kirchgemeindehauses. Der Mittelpunkt des Gebäudes soll nach dem Umbau offener wirken. (Bild: Urs Brüschweiler)

Kirchenpflegerin Marianne Pfändler und Kirchenpräsident Thomas Leuch im Atrium des Kirchgemeindehauses. Der Mittelpunkt des Gebäudes soll nach dem Umbau offener wirken. (Bild: Urs Brüschweiler)

«Wir stellen in diesem Jahr einige Weichen», sagt Kirchenpräsident Thomas Leuch. Das betrifft etwa das Seelsorge-Personal. Gleich zwei neue Pfarrer sucht die Kirchgemeinde derzeit. Einerseits wird Andrea Stüven im Sommer pensioniert. Andererseits hat Gunnar Brendler im vergangenen Dezember in der psychiatrischen Klinik Münsterlingen angefangen und ist in Kreuzlingen nur noch mit einem 40-Prozent-Pensum tätig. Vorübergehend springt Pfarrerin Elisabeth Wickihalder für ihn ein. Ab dem Sommer gelte es 160 Stellenprozente neu zu besetzen, erklärt Leuch.

Neu werden die Aufgabena auf vier Pfarrer verteilt

Die Vorsteherschaft hätte sich entschieden, die insgesamt 300 Stellenprozente für Pfarrer nicht zu reduzieren. Ausgeschrieben wurden nun zwei Stellen, eine mit Pensum 80 bis 100 Prozent. Gesucht wird eine Person mit Schwerpunkt Jugend- und Familienarbeit. Die andere Stelle ist mit 60 bis 80 Prozent definiert und habe den Fokus bei Erwachsenenbildung und Senioren. So werden sich die Aufgaben künftig auf vier Pfarrer verteilen, statt wie bis anhin auf drei.

Eine neunköpfige Pfarrwahlkommission

An der Kirchgemeindeversammlung nächsten Dienstag entscheiden die Stimmbürger über die Einsetzung einer neunköpfigen Pfarrwahlkommission. Die neuen Pfarrer müssen später ebenfalls von der Gemeinde gewählt werden. Sollten die Wahlvorschläge nicht bis zur Rechnungsversammlung am 28. Mai auf dem Tisch liegen können, müsste möglicherweise gar eine ausserordentliche Kirchenversammlung einberufen werden.

Das evangelische Kirchgemeindehaus wurde 1962 gebaut. Es ist in die Jahre gekommen. (Bild: Urs Brüschweiler)

Das evangelische Kirchgemeindehaus wurde 1962 gebaut. Es ist in die Jahre gekommen. (Bild: Urs Brüschweiler)

«Eine Pinselrenovation reicht nicht»

«Eine grosse Sache» ist auch die Sanierung und Modernisierung des Kirchgemeindehauses. Derzeit wird ein Bauprojekt fertig ausgearbeitet, das am 4. April an einem Informationsabend den Kirchbürgern vorgestellt wird. Die Volksabstimmung über den Baukredit wird am 19. Mai stattfinden. Zahlen will man vor der Informationsveranstaltung keine bekanntgeben. Sie stünden momentan auch gar noch nicht endgültig fest, sagt Thomas Leuch. Es geht um eine umfassende Sanierung und Modernisierung des Gebäudes sowie einen Um- und Anbau. «Eine Pinselrenovation reicht nicht. Wir wollen das Kirchgemeindehaus für die nächsten Jahrzehnte wieder auf den aktuellen Stand bringen.»

Steuerfuss bleibt vorerst noch gleich

Über das Budget 2019 mit einem Minus von 46000 Franken wird am 22. Januar entschieden. Der Steuerfuss bleibt vorerst noch bei 14 Prozent. Mit Baubeginn müsste man aber damit rechnen, dass eine moderate Erhöhung ins Auge gefasst werden könnte. An der Kirchgemeindeversammlung geht es auch um einen Kredit von 20000 Franken, um künftig ein Live-Streaming der Gottesdienste anbieten zu können.

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