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Ein grenzenloses Miteinander in Arbon

Folklore und kulinarische Köstlichkeiten spiegeln die Vielfalt des Internationalen Kulturenfestes am Quai wider. Zum zehnten Mal hat der völkerverbindende Anlass stattgefunden. Und seine Zukunft ist gesichert.
Max Eichenberger
Frauen zeigen auf der Bühne südamerikanische Volkstänze. (Bild: Max Eichenberger)

Frauen zeigen auf der Bühne südamerikanische Volkstänze. (Bild: Max Eichenberger)

Unter den Parkbäumen, die den mit Tischen und Bänken überstellten Platz vor dem Musikpavillon säumen, brutzelt es in den Töpfen. Das kulinarische Angebot ist verführerisch wie vielfältig. Dass Völkerberbindung durch den Magen geht, zeigt sich am Samstag beim Kulturenfest: Über ein Dutzend Nationen sind vertreten, von Thailand bis Ecuador, Italien bis Spanien. Ihre Repräsentanten lassen die Besucher nicht nur an ihrer Küche, sondern auch an kulturellen Darbietungen teilhaben, und zwar von der Appenzeller Streichmusik bis zum thailändischen Drachentanz.

Dominik Diezi: «Ein schönes, farbiges Fest»

Über dem Park flattern Fahnen. Nationalflaggen am Eingangstor künden: Hier ist international was los. Einheimische mischen sich unters Multi-Kulti-Volk, gleichsam Touristen. Und Stadtpräsident Dominik Diezi, im Amt seit 1. Juni, beschert das Kulturenfest einer der ersten öffentlichen Auftritte. Dass der gleich auf ein so «schönes, farbiges Fest» und dessen Zehn-Jahr-Jubiläum fällt, freue ihn besonders. Nicht nur das: Der Traditionsanlass wird künftig auch ohne die langjährige OK-Präsidentin Nada Strasser, deren Verdienste Diezi mit einem Blumenstrauss verdankt, über die Bühne gehen. Zwischenzeitlich stand nämlich seine Zukunft auf der Kippe. Jetzt steht Islam Sadiki als Nachfolger bereit. Integration, sagt Diezi, sei eine Herausforderung. Und gerade das Kulturenfest ein Beleg dafür, dass sie gelingt. Treffen, bei denen man sich austauschen und Vertrauen gewinnen könne, seien wichtig.

Am Stand der Türkei gibt es auch Desserts: wahlweise Kuchen mit Schweizer oder türkischem Zuckerguss. Eingehüllt in Rauch drehen Kroaten Cevapcici auf dem Grill. Männer debattieren auf der Bank, auf der Parkwiese plägert eine Familie auf einer Decke. Trotz Sprachengewirr berieselt von kubanischem Bolero und ecuadorianscher Folklore funktioniert die Verständigung grenzenlos.

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