Ein erstes Gespräch im Schulstreit in Wigoltingen hat stattgefunden

Ein Gespräch zwischen Vertretern der IG Schule Wigoltingen, Vertretern der Schulbehörde und des Schulinspektorats hat am Montag stattgefunden. Laut IG-Sprecher Michael Schätzle habe dieses jedoch nicht viel bewirkt.

Mario Testa
Drucken
Teilen
Das Wigoltingen Sekundar-Schulhaus. (Bild: Sabrina Bächi)

Das Wigoltingen Sekundar-Schulhaus. (Bild: Sabrina Bächi)

Michael Schätzle, wer hat dieses Gespräch initiiert?

IG-Sprecher Michael Schätzle. (Bild: PD)

IG-Sprecher Michael Schätzle. (Bild: PD)

Michael Schätzle: Die Initiative ging von uns aus. Es war bereits der dritte Anlauf, nun hat es endlich geklappt.

Wer war am Gespräch dabei?

Es waren zwei Schulbehördevertreter, der Schulinspektor und drei Personen aus unserer IG dabei. Ich selbst war nicht dabei, da ich auch als Beschwerdeführer auftrete und das Verfahren läuft.

Wie sind die Rückmeldungen ihrer Vertreter ausgefallen?

Grundsätzlich war es gut, dass überhaupt endlich ein Gespräch stattgefunden hat und wir unsere Standpunkte darlegen konnten. Aber ich bezweifle, dass es viel bewirken wird, die ganze Sache ist ziemlich verfahren.

Hat die IG den Rücktritt der Schulpräsidentin und der Schulleiter gefordert?

Nein. Wir fordern von Frau Wasserfallen nur, dass sie ihr Amt ruhen lässt, da die Anzeige beim Kanton noch immer steht und sie in diese Verfahren involviert ist.

Was fordern sie dann?

Ich finde, die Lehrer sollten endlich sagen dürfen, was sie wissen. Doch die Bitte zur Befreiung von der Schweigepflicht hat Schulpräsidentin zweimal abgewiesen.

Hat sich am Gespräch Neues ergeben?

Wir wissen nun, dass sich ein Interims-Schulleiter die Übergabe zwischen den neuen Lehrpersonen und denen, die gekündigt haben, annehmen soll.

Sind sie optimistisch, dass es nach den Sommerferien ruhig weitergeht im Schulbetrieb?

Ich wünsche mir, dass bis zum neuen Schuljahr Klarheit besteht. Man muss die ganze Sache auch abschliessen können. Aber solange die Lehrer nicht reden dürfen, geht das nicht.

Ein Zeichen für die Zukunft in Wigoltingen

Kantonsrat Peter Dransfeld hat die Beantwortung auf seine Einfache Anfrage zum Fall der Schule von der Regierung erhalten. Er ist erfreut über die offene Antwort und hofft darauf, dass der Kanton nun handelt. Davon sind nicht alle überzeugt.
Sabrina Bächi