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Ein Egnacher bringt Strassenfussball aus den USA nach Romanshorn – und erhält prominente Unterstützung

Am Sonntag war Premiere beim Pestalozzischulhaus mit rund 50 Teilnehmern. Nationalspieler Michael Lang oder Leonidas Stergiou vom FC St.Gallen warben für das Turnier von Carlo Zanetti.
Markus Schoch
Anspiel auf dem Platz beim Pestalozzischulhaus. (Bild: PD)

Anspiel auf dem Platz beim Pestalozzischulhaus. (Bild: PD)

Der Platz ist klein, das Spiel ist schnell und der Boden ist hart. Das ist Strassenfussball, wie er beispielsweise in Los Angeles gespielt wird, wo ihn der Egnacher Carlo Zanetti kennen gelernt hat. Am Sonntag organisierte der Lehrer und Juniorentrainer beim FC Wil sein erstes eigenes Turnier in Romanshorn beim Pestalozzischulhaus.

Rund 50 meist jugendliche Teilnehmer kämpften in ständig wechselnder Besetzung um den Sieg. Zeit dafür hatten sie jeweils maximal fünf Minuten. Und dann bekamen sie in einer nächsten Begegnung in einem neuen Dreier-Team eine weitere Chance, sich am Ball zu beweisen. Wer an ihrer Seite stand, bestimmte ein Zufallsgenerator.

Sogar Asylbewerber machten mit

Und genau das macht für Zanetti unter anderem den Reiz des Spiels aus.

«Es führt fremde Menschen zusammen und ist eine Art sozio-kulturelles Projekt.»

Gekommen sind vor allem Jugendliche - die eigentliche Zielgruppe. Aber auch Ältere und Frauen. Was Zanetti besonders freut: «Sogar Asylbewerber machten mit.» Die einen Teilnehmer hatten nach zehn Einsätzen genug, andere erst nach über 40. Jeder bestimmt selber, wie oft er auf Asphalt auflaufen will.

Carlo Zanetti (links) ist zufrieden mit der Premiere des Strassenfussball-Turniers. Neben ihm ist Novem Baumann vom FCZ. (Bild: PD)

Carlo Zanetti (links) ist zufrieden mit der Premiere des Strassenfussball-Turniers. Neben ihm ist Novem Baumann vom FCZ. (Bild: PD)

Zanetti konnte Nationalspieler Michael Lang von Borussia Mönchengladbach, Leonidas Stergiou vom FC St. Gallen oder Novem Baumann vom FCZ als Werbebotschafter für das Turnier gewinnen. «Michi ist 300 Meter neben mir aufgewachsen, wir kennen uns von früher.» Mit den anderen Profis ist er ebenfalls auf Du und Du.

«Es war cool»

Rund 50 Besucher verfolgten die Spiele in Romanshorn. (Bild: PD)

Rund 50 Besucher verfolgten die Spiele in Romanshorn. (Bild: PD)

Mit der Strassenfussball-Premiere in Romanshorn ist der 26-Jährige Egnacher zufrieden. «Es war cool.» Auch wenn am Schluss nicht so viele gekommen waren, wie sich angekündigt hatten. Aber diese Unverbindlichkeit ist Teil des Spiels. Zanetti ist trotzdem zufrieden und macht weiter.

Bereits Ende September oder Anfang Oktober soll es die Zweitauflage in der Hafenstadt geben. Ab nächstem Frühjahr möchte Zanetti die Turniere dann in regelmässigen Abständen von vier bis sechs Wochen organisieren - wer weiss, vielleicht findet ein Turnier sogar einmal im Stadion des FC Wil statt, wo er für U15-Jugend verantwortlich ist.

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