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Ein Duo mit Fingerspitzengefühl

Seit Jahrzehnten prägen Präsident Jörg Luterbacher und Sekretär Theo Dürig den Hauseigentümerverband Amriswil.
Cyrill Rüegger
Auf dem Gewerbeturm oberhalb von Amriswil diskutieren Jörg Luterbacher und Theo Dürig die bauliche Entwicklung in der Region. Bild: PD

Auf dem Gewerbeturm oberhalb von Amriswil diskutieren Jörg Luterbacher und Theo Dürig die bauliche Entwicklung in der Region. Bild: PD

«Vor 30 Jahren war die Sektion praktisch inaktiv», erinnert sich Theo Dürig. Eine Gruppe um Karl Brühlmann erweckte die Amriswiler Sektion des Thurgauer Hauseigentümerverbands (HEV Amriswil) damals zu neuem Leben. Den Treuhänder Theo Dürig machte Brühlmann als ideale Ergänzung für den Vorstand aus. Seither ist dieser als Sekretär und Kassier aktiv.

Karl Brühlmanns Nachfolger als Präsident des HEV Amriswil war vor 20 Jahren Jörg Luterbacher. Der Vorstand sollte damals weiter verjüngt werden und er erfüllte das Anforderungsprofil optimal: «Als diplomierter Baumeister und Liegenschaftsschätzer kann ich meine Kompetenzen in diesem Amt zur Entfaltung bringen», sagt Luterbacher. Er und Theo Dürig sind sich einig, dass sich Amriswil vor allem im letzten Jahrzehnt stark verändert hat. In dieser Zeit hätten die Wohnbautätigkeit und entsprechend auch die Bevölkerungszahl stark zugenommen, betont Luterbacher.

Einsatz gegen «Laternen-Garagen»

Er ist aber auch Realist: «Der HEV Amriswil hat darauf nur sehr begrenzten Einfluss. Hingegen können wir auf sinnvolle Rahmenbedingungen hinwirken.» Der 65-Jährige nennt als Beispiel das neue Parkplatzreglement der Stadt, dank dem das nächtliche Parkieren auf öffentlichen Parkplätzen nicht mehr kostenlos möglich ist: «Wir haben uns seit 20 Jahren gegen die ‹Laternen-Garagen› eingesetzt. Besitzer von Mehrfamilienhäusern sind nämlich verpflichtet, Parkplätze für die Bewohnenden zu bauen. Weil das öffentliche Parkieren gratis war, wurden die Parkplätze aber grösstenteils gar nicht genutzt.»

Eingebracht hätte sich der HEV Amriswil gerne auch bei der Revision der Ortsplanung. Trotz Bewerbung sei er aber nicht in die Planungsgruppe aufgenommen worden. «Und das, obwohl wir weitaus mehr Mitglieder haben als jede Ortspartei», sagt Jörg Luterbacher. Stattdessen habe man sich halt im Rahmen der Vernehmlassung und im Austausch mit dem Stadtrat versucht einzubringen.

Auch nach Jahrzehnten immer noch motiviert

Trotz des jahrzehntelangen Engagements sind Jörg Luterbacher und Theo Dürig weiterhin motiviert, sich für den HEV Amriswil einzusetzen. Sie wissen aber auch, dass es dereinst frische Kräfte braucht und würden diese in der Anfangszeit gerne unterstützen. Die Tätigkeit für den HEV sei reizvoll, betont Jörg Luterbacher. Auch wenn es politisches Fingerspitzengefühl brauche und man auch mal mit Gegenwehr klarkommen müsse, gehe es in erster Linie immer darum, die Region Amriswil vorwärtszubringen.

«Und die Arbeit in unserem Vorstand macht schlicht Spass. Der beste Beweis dafür sind Theo und ich. Würde es uns keine Freude machen, wären wir nicht schon so lange dabei.»

Hinweis
www.hev-amriswil.ch

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