Ein Bischofszeller ist Leadsänger einer neuen Rockband

Marc Premonti aus Bischofszell bildet mit Walo Bortoletto und Biagio Anania die Band Pilots of the Daydreams. 

Georg Stelzner
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Passend zum Bandnamen entsteht das erste Musikvideo von Pilots of the Daydreams auf dem Flugplatz Lommis. (Bild: Andrea Stalder, 13. Oktober 2019)

Passend zum Bandnamen entsteht das erste Musikvideo von Pilots of the Daydreams auf dem Flugplatz Lommis. (Bild: Andrea Stalder, 13. Oktober 2019)

Marc Premonti kann eine bürgerliche Existenz und ein erfolgreiches Berufsleben geltend machen. Er ist Familienvater, war Mitglied der Schulbehörde und führt in der Rosenstadt eine eigene Firma.

Doch das Blut in seinen Adern kommt bisweilen ganz gehörig in Wallung – speziell dann, wenn es um Rockmusik geht. Seit den Achtzigerjahren bereichert der Bischofszeller die Szene in der Ostschweiz, neuerdings mit der Band Pilots of the Daydreams.

Kraftvoll und ausdrucksstark

Das Projekt hob Premonti im vergangenen Sommer mit Walo Bortoletto (Bass) und Biagio Anania (Drums) aus der Taufe. «Wir bieten dem Publikum kraftvolle und ausdrucksstarke Rockmusik in der Tradition von Bands wie The Cult, King’s X oder The Tea Party mit energiegeladenen, sphärischen Arrangements», führt Premonti aus.

Den Sound des Trios als Vintage oder Retrotrend zu bezeichnen, lehnt er ab. Es sei vielmehr eine moderne Fassung davon. Pilots of the Daydreams liefern laut Premonti kein Fastfood-Produkt, sondern «Musik mit Langzeiteffekt für Rockbegeisterte». Man spiele geradlinigen Rock, betont Premonti.

Marc Premonti: «Wir sprechen mit unseren Songs ein erwachsenes Publikum an, das Livemusik schätzt.»

«Organisch, ungeschliffen und authentisch – so soll Rock’n’Roll unserer Meinung nach klingen», sagt er und bezeichnet diese Stossrichtung zusammenfassend als «High-Energy-Rock».

Revival der Sehnsucht

Grosser Wert ist auf die personelle Zusammensetzung und die Authentizität der Band gelegt worden. Originalität und ausdrucksstarke Songs sind für das Trio wichtige, ja unverzichtbare Faktoren.

Premonti: «Ein Stück wird bei uns nicht einfach runtergespielt, sondern mit Hingabe und Leidenschaft vorgeführt.» Man wolle der Sehnsucht in der Rockmusik zu einem Revival verhelfen.

Aus diesem Anspruch erkläre sich auch der Bandname. Premonti ist überzeugt, damit das Zielpublikum – Leute, die mit der Musik der 70er-, 80er- und 90er-Jahre gross geworden sind – begeistern zu können.

Video erscheint im Januar 2020

Inhaltlich setzen sich die Texte mit Biografien, Spiritualität, Freiheit und dem Verlangen auseinander, sich immer weiter zu entfalten. Für die erste Videoproduktion hat das Trio «Lost Brotherhood» gewählt.

«Für uns ist das ein Motivationskick. Wir freuen uns riesig auf die Veröffentlichung im Januar 2020», sagt Premonti. Der Track handle davon, wie eine langjährige Freundschaft von Konkurrenz und Neid zerfressen wird.

Marc Premonti ist übrigens ein Künstlername. Hinter dem Pseudonym verbirgt sich Marco Predicatori! Ist jemand überrascht? 

Weitere Informationen im Internet auf www.potd.ch