Egnach: Kirchenpräsident der Katholiken kündigt Rücktritt an

An der Rechnungsversammlung von «Katholisch Egnach» verabschiedeten die Kirchbürger die Rechnung, die mit einem Plus von 62 000 Franken schliesst. Zudem gab es Neuigkeiten rund um den neuen Pastoralraum.

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Harry Brunner, Verantwortlicher Finanzen bei «Katholisch Egnach», wird verabschiedet. (Bild: PD)

Harry Brunner, Verantwortlicher Finanzen bei «Katholisch Egnach», wird verabschiedet. (Bild: PD)

(red) Bei «Katholisch Egnach »gibt es viele Neuigkeiten, wie an der Rechnungsversammlung vergangenen Freitag bekannt wurde. Präsident Marcel Heuenberger gibt sein Amt Ende Jahr ab: «Nach elf Jahren ist es Zeit, es einer neuen Person zu übergeben». Ebenfalls geht Harry Brunner, Verantwortlicher Finanzen, ab sofort in den Ruhestand. Für ihn wurde mit der Pflegerin Judith Sproll eine Nachfolgerin gefunden. Eine weitere Erneuerung: Die katholische Kirchengemeinde Steinebrunn verfügt demnächst über eine eigene Website, betrieben von Pfarrsekretärin Susanne Indermaur.

Ehepaar Zierof übernimmt Leitung in Arbon

In seinem Jahresbericht liess Heuberger die wichtigsten Stationen des Pfarreijahres nochmals Revue passieren. Im letzten Jahr wurde bekannt, dass Pater Henryk Walczak noch bis zu diesem Sommer in den Pfarreien Arbon und Steinbrunn tätig sein wird. Mittlerweile wurde das Ehepaar Tobias und Simone Zierof als Pfarreileitung für Arbon und Steinebrunn angestellt.

Diakon Christian Fischer informierte, dass nun die Bildung des neuen Pastoralraumes für den Oberthurgau ansteht. «Bis auf weiteres werden Arbon, Horn und Steinebrunn miteinander planen», teilt Fischer mit. Für Arbon, Steinebrunn und Horn wurde kein eigener Priester gefunden. Der Pfarrer von Sommeri wird einspringen, dafür müssen aber die Gottesdienstzeiten in Steinebrunn angepasst werden: Neu finden die Sonntagsgottesdienste um 10.30 Uhr in der Kirche Winzelnberg statt. Jeweils einmal im Monat am Sonntag und einmal am Samstagabend um 19 Uhr kann dann Eucharistie gefeiert werden.

Die Rechnung schliesst bei Ausgaben von 617466 Franken und Einnahmen von 679541 Franken mit einem Gewinn von 62075 Franken. Dieses Plus wird dem Eigenkapital zugeführt. Als Gründe für den positiven Abschluss nannte Brunner Minderausgaben für die Verwaltung, sparsamer Umgang mit Geldern und weniger Unterhaltskosten bei den Liegenschaften. Nach der Präsentation der Rechnung wurde Brunner mit einem Präsent und Applaus verabschiedet. Er war acht Jahre lang Pfleger in der Pfarrei.

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