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Egnach ist für den Hitzesommer gewappnet

Das Reservoir Sonnenberg wird neu gebaut. Es versorgt den oberen Gemeindeteil mit Wasser und dient als Löschreserve für die Feuerwehr.
Trudi Krieg
Vertreter von Gemeinden und Baufirmen beim Spatenstich. Bild: Trudi Krieg

Vertreter von Gemeinden und Baufirmen beim Spatenstich. Bild: Trudi Krieg

Im Hitzesommer 2018 wurde das Wasser knapp. Bauern durften ihre Felder nicht mehr wässern, Swimmingpool-Besitzer mussten Acht geben auf den Wasserverbrauch und gar die Bevölkerung wurde dazu aufgerufen, sparsam mit dem Nass umzugehen. Künftig soll die Gemeinde besser abgesichert sein. Dies dank des neuen Reservoirs Sonnenberg, für dessen Bau kürzlich der Spatenstich erfolgte.

Das Reservoir wird den oberen Gemeindeteil mit Brauchwasser versorgen und dient als Löschreserve für die Feuerwehr. Gebaut werden soll es über die Gemeinde- und Kantonsgrenze hinaus ob Winden auf Häggenschwiler Boden. So konnte Gemeindepräsident Stephan Tobler am Spatenstich unter anderem den Häggenschwiler Gemeindepräsidenten begrüssen.

Einsprache wegen einer Hecke

Erstmals sah den Bau am jetzigen Standort der generelle Wasserversorgungsplan von 2010 vor. Sonnenberg wird auf 552 Meter über Meer erstellt, der Grundriss beträgt zirka zwanzig mal 9 Meter und die Höhe sechs Meter. Die Baubewilligung musste im Amt für Raumplanung St. Gallen und im Amt für Raumentwicklung Thurgau eingeholt werden. Es gab eine Einsprache wegen der geschützten Hecke auf dem Grundstück des Reservoirs. Mit einer Ersatzpflanzung und der Ansaat einer Ökowiese auf der Reservoirparzelle nach dem Bau wurde das Problem gelöst. Die Verhandlungen mit dem Landbesitzer sind laut Tobler problemlos verlaufen.

Ebenfalls gut verlaufen seien Landverhandlungen für Durchleitungsrechte. Durch einen Leitungsbau vom Reservoir Grossmorge zum Reservoir Sonnenberg wird die Versorgung der Hochzone mit genügend Brauchwasser sichergestellt. Die Arbeiten haben vergangenen November begonnen. Des Weiteren ist die geforderte Löschwassermenge von 300 Kubikmetern mit genügend Druck sichergestellt. In einem ersten Schritt werden Winden, Rosengarten, Schübshub, Erbel und Hüslen ab dem Hochzonenreservoir versorgt.

Kostenpunkt: 1,7 Millionen Franken

Das Reservoir Sonnenberg ist voraussichtlich Ende September betriebsbereit. Witterungsbedingt verzögert sich der Baubeginn etwas. Die Kosten inklusive Zu- und Ableitungen betragen 1,7 Millionen Franken. Die Arbeiten wurden an die einheimischen Firmen Bressan Baut AG, Germann Tiefbau GmbH und Elektro Unfried vergeben.

Nach der Inbetriebnahme werden die hundertjährigen Reservoirs Betenwil und Winden 2 ausser Betrieb genommen. Und im Zuge Einbau des neuen Druckreduzierventils Hüslen können Esserswil und Baumannshaus-Burkartsulishaus angeschlossen werden. (tk)

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