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Egnach geht das Wasser aus

Der Wasserverbrauch in der Gemeinde ist wegen der anhaltenden Trockenheit in den letzten Tagen in die Höhe geschossen. Grund sind die vielen Obst- und Beerenbetriebe, die den Hahn aufdrehen, um ihre Kulturen vor dem Verdorren zu bewahren. Die Verantwortlichen ergreifen jetzt Massnahmen.
Markus Schoch
Die Bauern müssen es der Gemeinde ab sofort melden, wenn sie ihre Kulturen bewässern wollen. (Bild: Donato Caspari)

Die Bauern müssen es der Gemeinde ab sofort melden, wenn sie ihre Kulturen bewässern wollen. (Bild: Donato Caspari)

In einem normalen Sommer liegt der Tagesverbrauch bei 1600 bis 1700 Kubikmeter Wasser, im Moment sind es bis zu 3200 Kubikmeter, sagt Brunnenmeister Remo Strasser. Die Gemeinde bezieht zwar weit über 90 Prozent des Wassers aus dem Bodensee. Doch die Pumpen können nicht genug ins neue Reservoir in Winden liefern, auch wenn sie rund um die Uhr laufen. Von Arbon kommen 1000 Liter pro Minute und von Romanshorn 1500 Liter pro Minute. Zur Verfügung stehen so pro Stunde 150 Kubikmeter, der Bezug liegt aber bei 200 bis 250 Kubikmetern pro Stunde, sagt Strasser.

Es ist verboten, den Rasen zu wässern

Die Wasserversorgung ruft darum jetzt die Bevölkerung dazu auf, sparsam mit Wasser umzugehen. Ab sofort ist es verboten, den Rasen zu bewässern oder den Swimmingpool zu füllen. Die Bauern sind aufgefordert, den Wasserverbrauch auf das «absolute Minimum zu beschränken», schreibt die Gemeinde in einer Mitteilung.

«Bezüge ab Hydrant werden ab sofort keine mehr bewilligt.» Und die Bauern müssen ab jetzt dem Brunnenmeister melden, wie viel Wasser sie pro Tag für welche Fläche beziehungsweise Kultur beziehen wollen. «Die Organe der Wasservorsorgung können gemäss Reglement wo notwendig Bezüge beschränken oder ganz einstellen», stellt die Gemeinde in Aussicht. Und es ist ihr ernst: «Zuwiderhandlungen gegen diese Verfügung werden zur Anzeige gebracht.»

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