Egnach
EW Romanshorn schenkt Egnach einen neuen Brunnen

Er soll bei der Rietzelghalle stehen. Das Jubiläumspräsent ist sozusagen zweite Wahl.

Markus Schoch
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Der bestehende Brunnen funktioniert nicht mehr.

Der bestehende Brunnen funktioniert nicht mehr.

Bild: Markus Schoch

Eigentlich wollte der Gemeinderat einen zehn Meter hohen Aussichtsturm auf der Luxburgwiese direkt am See bauen. Und zwar finanziert durch das EW Romanshorn, das zum 150. Geburtstag 2019 allen Vertragsgemeinden ein Jubiläumsgeschenk macht. «Wir wollten den Seezugang schon seit längerer Zeit attraktiver gestalten», sagte Gemeindepräsident Stephan Tobler seinerzeit. Das Projekt eigne sich dabei sehr gut dafür.

Visualisierung des geplanten Aussichtsturms.

Visualisierung des geplanten Aussichtsturms.

Bild: PP

Doch er und seine Kollegen im Gemeinderat hatten die Rechnung ohne die Bevölkerung gemacht. Die Idee kam schlecht an. Gegner des Projektes sammelten über 140 Unterschriften und reichten eine Sammeleinsprache gegen das entsprechende Baugesuch ein. Die Behörde gab dem öffentlichen Druck schliesslich im Mai dieses Jahres nach und erklärte, das Vorhaben nicht weiterzuverfolgen.

Mehrwert für Rietzelgareal

Jetzt liegt ein neuer Vorschlag auf dem Tisch: Die Gemeinde möchte in Absprache mit der Geschäftsleitung des EW Romanshorn auf dem Rietzelgareal einen Trinkwasserbrunnen aufstellen. Es gibt zwar bereits einen Brunnen auf dem Gelände, doch der funktioniert nicht mehr. «Der Gemeinderat ist erfreut über das Geschenk und ist überzeugt, damit einen Mehrwert für das Rietzelgareal und deren Nutzerinnen und Nutzer zu schaffen», schreibt die Gemeinde in einer Mitteilung.

Die anderen Vertragsgemeinden haben ihr Geschenk längst erhalten: Romanshorn einen Badesteg mit Plattform, Salmsach einen Begegnungsplatz mit Brunnen in der Bucht und Uttwil ein neues Brüggli über den Küpfelerbach am Uferweg sowie eine weihnachtliche Strassenbeleuchtung.