Egnach eröffnet eine neue Elektrotankstelle

Vor dem Restaurant Seelust steht eine neue Ladestation. Sie läuft vollständig mit Thurgauer Naturstrom.

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Vertreter der Gemeinde Egnach und der Elektra Egnach nehmen die Ladestation in Betrieb. (Bild: PD)

Vertreter der Gemeinde Egnach und der Elektra Egnach nehmen die Ladestation in Betrieb. (Bild: PD)

Die Gemeinde Egnach hat die erste öffentliche Elektrotankstelle eröffnet, die vollständig mit Thurgauer Naturstrom betrieben wird. Dies teilt die Genossenschaft Elektra Egnach in einem Pressecommuniqué mit. Die Ladestation befinde sich vor dem Restaurant Seelust beim Campingplatz Seehorn. «Wir haben bewusst diesen Standort gewählt, da dieser stark von Tourismusgästen frequentiert wird», sagt Werner Schmocker, Präsident der Genossenschaft Elektra Egnach.

Der Bau der Ladestation erfolgte durch die Genossenschaft Elektra Egnach in Absprache und mit Beteiligung der Energiekommission der Gemeinde.

«Eine weitere Ladestation auf Gemeindegebiet ist Planung»,

Allein 2017 seien rund 8400 Elektroautos und Hybridfahrzeuge neu auf die Schweizer Strassen gekommen. «Dieser erfreuliche Trend verlangt ein dichtes Netz an Elektroladestationen», schreibt die Genossenschaft. Die Gemeinde investiere deshalb in diese neue Zukunft.

Elektra Egnach verwendet bestehendes Abrechnungssystem

Um das Stromladen möglichst einfach zu halten, setzt die Elektra Egnach auf das bereits bestehende Abrechnungssystem von Ost-Mobil. Ost-Mobil ist eine gemeinsame Lösung von verschiedenen Energieversorgungsunternehmen in der Ostschweiz. Aktuell sind 27 Unternehmen angeschlossen, die 65 Standorte mit 146 Ladepunkten betreuen. «So entsteht ein dichtes Netz aus E-Ladestationen», schreibt die Elektra Egnach. In der Schweiz stehe den Kunden von Ost-Mobil bereits mehrere hundert Ladestationen zur Verfügung, europaweit seien es über 5000. Auf der Plattform easy4you können registrierte Nutzer Ladestationen finden, laden und bezahlen. (red)

Steinach als Vorbild für erneuerbare Energien

Im Bereich erneuerbare Energien spielt Steinach eine Vorreiterrolle. Nun erhält die Gemeinde ein weiteres Energiestadt-Label. Zu verdanken hat sie das Gemeinderat Roland Etter. Dieser hat noch grosse Ziele.
Jolanda Riedener