Egnach bekommt ein Geschenk mit guter Aussicht

Auf der Badiwiese Luxburg plant die Gemeinde noch dieses Jahr den Bau eines Aussichtsturms. Gemeindepräsident Stephan Tobler erklärt, was es mit dem neuen Projekt auf sich hat.

Jana Grütter
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Der Turm soll direkt am See gebaut werden und einen Blick in die Weite ermöglichen. (Bild: PD)

Der Turm soll direkt am See gebaut werden und einen Blick in die Weite ermöglichen. (Bild: PD)

Der Holzturm ist ein Geschenk. Ein Geschenk des EW Romanshorn. Die Genossenschaft feiert 2019 ihr 150-jähriges Bestehen und nimmt das Jubiläum zum Anlass, allen Gemeinden im Versorgungsgebiet eine Freude zu machen. So finanziert sie den neuen Steg im Seebad Romanshorn, der den Badegästen ab Saisoneröffnung am 1. Mai zur Verfügung steht.

Gemeinde gestaltet Bucht ansprechender

Der Gemeinderat Egnach seinerseits wünschte sich einen Aussichtsturm, der das Areal am Ufer bereichern soll. «Wir wollten den Seezugang schon seit längerer Zeit attraktiver gestalten», sagt Gemeindepräsident Stephan Tobler. Das Projekt eigne sich dabei sehr gut dafür.

«Der Turm schafft einen Bezug zum Wasser, und die Besucher können auf Romanshorn rüber sehen»

Der Aussichtsturm soll öffentlich begehbar und der Aufstieg kostenlos sein. Das EW Romanshorn finanziert das Projekt und die Gemeinde lässt den zehn Meter hohen Turm bauen. Die Kosten des Vorhabens sind bis jetzt noch nicht bekannt.

Zur Zeit liegt das Baugesuch bei der Abteilung Bau und Umwelt im Gemeindehaus zur Einsicht auf. Einsprachen sind während der Auflagefrist vom 5. bis 24. April an die Baukommission zu richten. Tobler stellt in Aussicht:

«Falls keine Einsprache eingeht, wird der Aussichtsturm bereits im Laufe des Jahres gebaut»

Welche Firma die Arbeit übernimmt, steht noch offen.

Bereits vor zwei Jahren investierte die Gemeinde in die Auffrischung der Bucht. Denn das Floss im Seepark war dazumal in die Jahre gekommen. Der Gemeinderat hat deshalb die Anschaffung eines neuen Flosses im Betrag von 11'500 Franken gutgeheissen.

EW Romanshorn

Seit bereits 150 Jahren versorgt die Genossenschaft Energie und Wasser die Region Romanshorn und die Umgebung mit Wasser und seit 125 Jahren mit Strom. Das Rohwasser wird aus dem Bodensees gepumpt. Technische Aufbereitungsanlagen im Seewasserwerk sorgen für eine einwandfreie Qualität des Trinkwassers. Zahlreiche Unternehmen und über 12'000 Einwohner beziehen zudem Strom von der Genossenschaft.