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«Wir gehen von Suizid aus»: Strafuntersuchung zum Brand in Salmsach ist abgeschlossen

Die Kantonspolizei Thurgau hat im April menschliche Überreste in einem Mehrfamilienhaus gefunden. Laut der Staatsanwaltschaft besteht dringender Verdacht auf Brandstiftung.
Valentina Thurnherr, Tanja von Arx
Die Flammen erreichten bald den Dachstock. (Bild: Kapo TG)

Die Flammen erreichten bald den Dachstock. (Bild: Kapo TG)

Die Untersuchungen hätten sich schwierig gestaltet, schreibt die Staatsanwaltschaft Thurgau in einer Mitteilung. Dem Brandermittlungsdienst und dem Kriminaltechnischen Dienst hätte vor allem der Zustand des abgebrannten Hauses Mühe bereitet. «Abschliessend liegen keine Anhaltspunkte für eine fahrlässige oder elektrotechnische Brandursache vor.»

«Mottbrand und defekte Leitungen ausgeschlossen»

Auf Anfrage sagt Mediensprecher Marco Breu, dem Ausschlussprinzip folgend bestehe deshalb der dringende Verdacht auf Brandstiftung. «Etwa wurden defekte Leitungen respektive Gerätschaften oder ein Mottbrand als Brandursache ausgeschlossen.»

Die Strafverfolgungsbehörden würden unter Berücksichtigung der Verfahrenserkenntnisse ausserdem davon ausgehen, dass der beim Brand verstorbene Bewohner das Feuer gelegt habe. «Weil der 50-Jährige tot ist, wird die Staatsanwaltschaft Bischofszell das Verfahren mit diesem Tatverdacht in Kürze einstellen.»

Weiter heisst es im Communiqué: «Betreffend die Todesursache des Verstorbenen gibt es gemäss rechtsmedizinischen Untersuchungen keinerlei Hinweise auf ein Fremd- oder Drittverschulden.» Breu sagt dazu, dass der Zustand der Leiche es erschwert habe, Rückschlüsse zu ziehen. Nach dem Ausschlussprinzip und unter Berücksichtigung des Persönlichkeitsschutzes sagt der Mediensprecher:

«Wir gehen davon aus, dass der Mann den Brand legte und dann Suizid beging.»

Strafverfahren wegen fahrlässiger Verursachung einer Feuersbrunst

Nahe den Bahngleisen zu Romanshorn ereignete sich am 25. April ein grösserer Brand in einem rosa Mehrfamilienhaus. Die Kantonspolizei Thurgau und die örtlichen Feuerwehr fanden die Überreste eines vermissten Bewohners. Daraufhin wurde ein Strafverfahren wegen Brandstiftung beziehungsweise fahrlässiger Verursachung einer Feuersbrunst eingeleitet.

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