Drei Weinfelder Männer haben einen coolen Job in diesen heissen Sommertagen

Gestern haben Mitarbeiter mit dem Aufbau des neuen Eises in der Güttingerreuti begonnen.

Janine Bollhalder
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Benjamin Fretz sprüht Wasser mit dem Feuerwehrschlauch auf die Eisfläche in der Güttingersreuti. (Bild: Mario Testa)

Benjamin Fretz sprüht Wasser mit dem Feuerwehrschlauch auf die Eisfläche in der Güttingersreuti. (Bild: Mario Testa)

Während die meisten Weinfelder unter der grossen Hitze leiden, fürchtet Markus Länzlinger eher eine Erkältung: er und zwei seiner Mitarbeiter bereiten in der kühlen Eishalle Güttingersreuti bereits wieder die Eisfläche für die ersten Sportler vor.

Gestern haben sie die erste Eisschicht aufgesprüht. Sie soll einen Zentimeter dick werden. Länzlingers Kollege Beni Fretz steht mit dem Feuerwehrschlauch auf dem Eisfeld und spritzt Unmengen Wasser auf die weisse Betonfläche mit den aufgemalten Linien und Kreisen.

Diese Symbole zeigen an, wo später die Werbungen zu platzieren sind. Diese werden am Mittwoch aufs Eis gelegt und danach von einer weiteren, drei Zentimeter dicken, Eisschicht überdeckt. «Bis Sonntag wird das Eisfeld bereit sein für das Trainingslager des Einhockeyclubs Thurgauer Young Lions», sagt Länzlinger.

Insgesamt versprühen Länzlinger und seine Mitarbeiter 50 bis 70 Kubikmeter Wasser für das neue Eis. Das entspricht ungefähr 400 durchschnittlich grossen Badewannen.

«Das Wasser nivelliere sich auf der Fläche selbst aus», erklärt Länzlinger. Zum Schluss prüft er die Eisdicke mit Probebohrungen. «So stellen wir sicher, dass das Eis auf der gesamten Fläche gleich dick ist, es sollten vier Zentimeter sein», sagt der 54-Jährige.

Die Eisanlage in der Güttingersreuti arbeitet mit dem Kühlmittel Glykol. Die drei Männer geniessen die kühlen Temperaturen in der Halle:

«Hier drin ist es sicher angenehmer als draussen in der Hitze»

Sagt Länzlinger lachend. Allerdings müssten sie beim Betreten der Halle darauf achten, eine Jacke anziehen, um sich nicht zu erkälten.