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Drei von fünf treten nicht mehr an - grosser Wechsel im Gemeinderat

An der Gemeindeversammlung in Schönholzerswilen verkündeten Präsident Fredy Oettli und zwei weitere Behördenmitglieder, sich nicht zur Wiederwahl aufzustellen. Der Entwurf zur neuen Gemeindeordnung sorgte für Diskussionen
Monika Wick
Treten nicht mehr an: Martin Grob, Fredy Oettli und Karl Keller. (Bild: Monika Wick)

Treten nicht mehr an: Martin Grob, Fredy Oettli und Karl Keller. (Bild: Monika Wick)

Die Bombe platzte im letzten Traktandum der Rechnungsversammlung der Politischen Gemeinde Schönholzerswilen. «Ich stelle mein Amt zur Verfügung», verkündete zuerst Gemeindepräsident Fredy Oettli. Ihm schlossen sich die Gemeinderäte Karl Keller und Martin Grob an. Sandro Körber liess am Mittwochabend noch offen, ob er sich noch einmal einer Wahl stellen wird oder nicht. Einzig Ernst Schärrer wird sich definitiv einer Wiederwahl stellen. Fredy Oettli, der das Amt des Gemeindepräsidenten nach seiner Frühpensionierung antrat, geht nun nach einer Amtsdauer definitiv in den Ruhestand.

Behörde stellt Findungskommission zusammen

Vize-Gemeindepräsident Karl Keller verlässt den Gemeinderat nach 16 und sein Kollege Martin Grob nach vier Jahren. «Als nächstes werden wir eine Findungskommission zusammenstellen, die sich mit der Suche nach geeigneten Kandidaten für die frei werdenden Ämter macht», stellte Gemeindepräsident Fredy Oettli fest.

Während die 56 anwesenden Stimmberechtigten diese Entscheidungen kommentarlos zur Kenntnis genommen hatten, sorgte der Entwurf der neuen Gemeindeordnung für Diskussionsbedarf. Darin sollte dem Gemeinderat neu die Kompetenz eingeräumt werden, ein Landkreditkonto zu schaffen. Votanten bemängelten die Höhe der Kreditkompetenz von einer Million Franken oder das Fehlen eines Reglements. «Überlasst den Immobilienhandel lieber den Privaten und konzentriert euch auf eure Kernaufgaben», forderte ein weiterer Sprecher.

Ihre Worte zeigten Wirkung: Die Mehrheit der Stimmberechtigten sprach sich dafür aus, den Antrag zurückzustellen und an einer zukünftigen Versammlung über eine überarbeitete Gemeindeordnung ohne den entsprechenden Artikel abzustimmen.

Überschuss statt Defizit

Die von Fredy Oettli präsentierte Rechnung 2017 schliesst bei einem Aufwand von 1,89 und einem Ertrag von 1,97 Millionen Franken mit einem Ertragsüberschuss von rund 80000 Franken. «Budgetiert war ein Verlust von 17000 Franken somit resultiert eine Abschlussverbesserung von gut 98 000 Franken», fasste Oettli zusammen. Die Rechnung wurde einstimmig genehmigt. (mwg)

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