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Drei Mitglieder einer Arboner Familie und den ehemaligen CEO des HC Davos drängt es in die Politik

Das neue Stadtparlament wird nicht dasselbe sein wie das alte. Diverse Volksvertreter treten nicht mehr zur Wahl an. Andere wie der ehemalige CEO des HC Davos drängen nach. Auch ein drittes Mitglied der Familie Heller zieht es aufs politische Parkett
Markus Schoch
Bill Mistura will in Arbon in die Politik einsteigen (Bild: swiss-image.ch/Photo Andy Mettler)

Bill Mistura will in Arbon in die Politik einsteigen (Bild: swiss-image.ch/Photo Andy Mettler)

Die Wahlen vom 10. Februar sind vor allem für die SVP eine Herausforderung. Gleich die Hälfte ihrer sechs Mitglieder im Parlament hört Ende Mai des nächsten Jahres auf – teils als Folge der internen Querelen im Nachgang zur Abstimmung über die Aufwertung der Altstadt: Genug haben Reto Gmür, Heinz Gygax und Astrid Straub.

In den Startlöchern als ihr Nachfolger steht unter anderem Bill Mistura, den vor allem Sportinteressierte kennen dürften. Er war während 14 Jahren in verschiedenen Funktionen für den FC St. Gallen tätig, zuletzt als CEO der Event AG. Danach wechselte er zum HC Davos als Geschäftsführer. Mittlerweile arbeitet der 56-Jährige in gleicher Funktion bei der Schweizer Rendite-Immobilien AG mit Sitz in Steinhausen im Kanton Zug.

Zwei setzen auf zwei Pferde

Die CVP könnte in eine ähnliche Situation kommen wie die SVP. Unter Umständen werden ebenfalls drei Sitze frei. Wobei es für die Wähler nur einer ist. Remo Bass tritt nicht mehr an. Luzi Schmid und Dominik Diezi tun es zwar, aber möglicherweise nehmen sie in der neuen Legislaturperiode auf einem anderen Stuhl im Parlament Platz, sodass jemand für sie nachrücken könnte. Denn beide streben nach Höherem. Schmid kandidiert auch als Stadtrat, Diezi möchte bekanntlich Stadtpräsident werden.

Die Partei dürfte den beiden Zugpferden dankbar sein, dass die beiden nicht alles auf eine Karte setzen, sondern eine Doppelstrategie fahren: Schmid machte vor vier Jahren das beste Ergebnis der CVP-Kandidaten fürs Parlament, und auch Diezi sammelte viele Stimmen. Das Vorgehen ist nicht ungewöhnlich: Der nachmalige Stadtrat Peter Gubser (SP) machte es beispielsweise 2013 vor.

Linda Heller tut es ihrem Bruder gleich

Bei der FDP stellt einzig Roland Morgenegg sein Mandat zur Verfügung. Die sechs anderen Vertreter im Parlament machen weiter. Gar keine Wechsel zeichnen sich bei SP, EVP und XMV ab: Alle Amtsträger stellen sich nochmals für vier Jahre zur Verfügung.

Denkbar ist, dass künftig gleich drei Mitglieder der Familie Heller im Parlament sitzen: Vater Riquet tritt für die FDP nochmals an, ebenso wie Sohn Felix auf der Liste der SP. Und auf den Geschmack gekommen ist nun auch Linda Heller, die es politisch mit ihrem Bruder hält: Die 20-Jährige möchte für die Sozialdemokraten ein Wort im Parlament mitreden.

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