Drei Kandidaten für die Ersatzwahl in Münsterlingen

Im August wurde ein Platz im Gemeinderat frei. Nun stellen sich drei neue Kandidaten zur Wahl.

Riccardo Iannella
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Das Gemeindehaus in Münsterlingen

Das Gemeindehaus in Münsterlingen

Bild: Barbara Hettich

Nach dem Rücktritt von Gemeinderatsmitglied Adrian Giger haben sich mit Monika Schleusser, Michael Krautter und Paul Müller drei neue Kandidaten für die Ersatzwahl gefunden. Diese findet am 29. November statt.

Monika Schleusser, Kandidatin

Monika Schleusser, Kandidatin

Bild: PD

Die einzige Frau unter den Bewerbern, Monika Schleusser (Jahrgang 1965, aus Landschlacht), hat bereits viel für die Gesellschaft geleistet. Sie arbeitete während 13 Jahren im Spital Münsterlingen und unterstützte anschliessend die Primarschulgemeinde als Assistentin im Schwimm- und Handarbeitsunterricht. Seit 2015 ist sie auch Präsidentin der Musikgesellschaft Scherzingen. «Ich bin eine sehr lösungsorientierte Person und versuche immer für alle angemessene Lösung zu finden», sagt sie. Viele Personen in der Gemeinde kennen sie bereits.

Michael Krautter, Kandidat

Michael Krautter, Kandidat

Bild: PD

Als Kandidat stellt sich auch Michael Krautter (Jahrgang 1981 aus Scherzingen) zur Wahl. Auch er ist im regionalen Vereinswesen, als Revisor des Fussballclubs Münsterlingen und Vorstandsmitglied im Tennisclub Kreuzlingen, tätig. Als Leiter einer kaufmännischen Immobilienbewirtschaftung, bringe er bereits Führungserfahrung mit, sagt Krautter. «Ich möchte mich nach meinem Masterabschluss noch mehr für die Gemeinde in der ich lebe engagieren und den Menschen mehr Mitgestaltungsmöglichkeiten bieten», sagt er. Zudem möchte er die Integration neuer Bürger und die Vereine fördern.

Paul Müller, Kandidat

Paul Müller, Kandidat

Bild: PD

Der dritte Kandidat im Rennen ist Paul Müller (Jahrgang 1970 aus Scherzingen). Auch er ist im Vereinsleben von Münsterlingen aktiv. Er werde sein Amt als Vize-Kommandant der Feuerwehr Münsterlingen Ende dieses Jahres abgeben, und suche nun eine neue Herausforderung im Gemeinderat. «Ich bin jemand der nicht oft im Rampenlicht steht, dafür aber im Hintergrund aktiv mitarbeitet», sagt Müller. Ihm sei vor allem der Erhalt des Naherholungsgebiets wichtig sowie auch das Zusammenleben der verschiedenen Generationen in der Gemeinde.