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Dozwiler Gemeinderat an der Rechnungsgemeinde: «Unsere Infrastruktur steht heute top da»

Vergangenen Freitag verabschiedete der Gemeindepräsident Bruno Germann die Gemeinderätin Vreni Gerber. Germann selbst wurde für seine vierzig Jahre im Gemeinderat geehrt.
Trudi Krieg

Der Gemeindepräsident Bruno Germann führte durch die Versammlung, an der 52 der 451 Stimmberechtigten teilnahmen. Zusammen mit Gemeindeschreiber Adrian Gut präsentierte er die Rechnung 2018. Diese schloss mit einem Ertragsüberschuss von 38166 Franken ab. Davon werden 38000 Franken zur Vorfinanzierung der Bushaltestelle verwendet und die restlichen 166 Franken dem Eigenkapital zugeführt. Die Rechnung wurde einstimmig angenommen.

Anschliessend gratulierte Germann mit Stolz dem STV Dozwil zu ihrem Turnfestsieg in der Kategorie Faustball Elite beim Eidgenössischen in Aarau.

40 Jahre Dorfgeschichte mitgeprägt

Bruno Germann verabschiedete Vreni Gerber nach 12 Jahren als Gemeinderätin. Gerber war Präsidentin der Fürsorgekommission und habe sich auch sonst vor allem in sozialen Bereichen engagiert.

Bevor Germann die Versammlung schliessen konnte, ergriff Gemeinderat Erich Stadler das Wort. Denn es gab noch jemanden zu ehren: den Präsidenten Bruno Germann selber. Vor vierzig Jahren, am 1. Juni 1979, trat dieser das Amt als Gemeinderat an. Seit 1999 ist er Gemeindepräsident. Stadler sagte:

«Bruno ist für mich das Bindeglied. Er steht für Ausgleich, Vermittlung und Führung»

Die Eigenständigkeit der kleinen Landgemeinde und die Zusammenarbeit verschiedener Gruppierungen seien ihm stets ein Anliegen gewesen. Als Maschineningenieur habe er seine Kenntnisse auch für die Gemeinde eingesetzt: «Wir machten tolle Projekte. Die Infrastruktur von Dozwil steht heute top da.» Mit stehenden Ovationen und lang anhaltendem, kräftigem Applaus drückten auch die Versammlungsteilnehmer ihre Wertschätzung aus.

Der sichtlich gerührte Bruno Germann gab anschliessend den Ball zurück: «Das gelang alles nur, weil ich im Team und in der ganzen Bevölkerung immer den Rückhalt spürte. Ich bin dankbar für die Unterstützung der Stimmbürger, weil sie unsere Anträge immer annahmen.»

Germann: Der Mann mit Block und Bleistift

Der Lokalhistoriker Bruno Oetterli gab ein paar Müsterchen aus Germanns Amtszeit zum Besten. Er hat diese selber als Ratskollege lange miterlebt. In Erinnerung geblieben sei ihm, wie Germann von Anfang an immer einen Block und einen gespitzten Bleistift dabei gehabt und so seine Aufgaben notiert habe. Auch heute noch seien Block und Bleistift immer dabei. «Und dies, obwohl er inzwischen auch mit dem Tablet, der elektronischen Aktenführung der Gemeinde, umgehen kann», sagte Bruno Oetterli.

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