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Dozwil kauft Raiffeisenbank

Ein Teil des Gebäudes hat der Gemeinde bereits gehört. Post, Friedensrichter und Betreibungsamt zogen aus.
Trudi Krieg
In der ehemaligen Raiffeisenbank befinden sich die Büros der Gemeindeverwaltung. Bild: Trudi Krieg

In der ehemaligen Raiffeisenbank befinden sich die Büros der Gemeindeverwaltung. Bild: Trudi Krieg

«Wir stimmen schon wieder über ein wichtiges Projekt ab und schon wieder über einen positiven Rechnungsabschluss», sagte Gemeindepräsident Bruno Germann an der Gemeindeversammlung vom Freitag, erfreut über die gute Entwicklung von Dozwil. Von den 453 Stimmberechtigten waren 42 anwesend. Germann präsentierte und erläuterte die Rechnung 2017. Sie schloss mit einem Überschuss von 224 449 Franken ab. 224 411 Franken werden zur Vorfinanzierung für die Erweiterung des Friedhofs verwendet. Der Rest von 38 Franken wird dem Eigenkapitel zugewiesen. «Die Visiere zur Friedhofserweiterung stehen. Bis zum Spätherbst ist die Friedhofserweiterung abgeschlossen und die Kosten sind komplett vorfinanziert», sagte Germann. Mit einstimmigem Ja genehmigte die Versammlung die Rechnung und den Verwendungsweck des Überschusses. Der Erweiterung des Friedhofs hatten die Stimmbürger an einer ausserordentlichen Gemeindeversammlung zugestimmt. Das Gemeindezentrum wurde 1986 gebaut und eingeweiht. Haupteigentümer war die Raiffeisenbank Dozwil. Nach und nach zogen die Mieter Post, Betreibungsamt und Friedensrichteramt aus. Im Jahr 2005 kaufte die Gemeinde die Räumlichkeiten der ehemaligen Post. Seither gehörten 699 von 1000 Anteilen am Gebäude der Raiffeisenbank und 301 der Gemeinde. Ausser den Kellern, Garagen und Büroräumen zählen eine Viereinhalb-Zimmer-Wohnung und eine Zweieinhalb-Zimmer-Wohnung dazu.

Kostenpunkt: 1,1 Millionen Franken

Die Anwesenden stimmten dem Kauf des Anteils, der noch der Raiffeisenbank gehörte, zum Preis von 1,1 Millionen Franken an der Versammlung einstimmig zu. Als Nächstes wird es eine Orientierungsversammlung darüber geben, wie die Gemeinde die neuen Räume nutzen will. Ein Mann fand, die Einwohner sollten vorher schon Ideen dazu einbringen. Ingenieur Christian Schöni informierte, wie weit der Bau der Glasfasernetzanschlüsse vorangeschritten ist: «Bis Ende Jahr sollten nahezu alle Anschlüsse betriebsbereit sein.» Laut Gemeindeschreiber Adrian Gut sind auf der Gemeindehomepage die Nummern der Anschlüsse aller aktivierten Haushalte gelistet. «Wegen Swisscom mussten leider alle Nummern nochmals neu vergeben werden und nun muss man die Nummer verwenden, die mit 273 anfängt», sagte Gut. Ein Verein ist geplant Pädagoge Moritz Michel sagte im Rahmen einer Umfrage, dass acht Personen einen Dorfverein gründen wollen. «Ein Gemeindeverein soll es nicht sein, da nicht in erster Linie keine politischen Themen angegangen werden sollen, sondern gesellschaftliche.» Im Herbst würden die Statuten im Gemeindeblatt veröffentlicht. Ziel sei die Gründung des Dorfvereins im November, sagte Michel.

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