DOZWIL
Die Sekundarschulgemeinde Dozwil-Kesswil-Uttwil schliesst mit einem Gewinn ab

Die Sek schreibt 2020 wegen höherer Steuereinnahmen, höherer Grundstückgewinnsteuern und Minderausgaben ein Plus von rund 681'126 Franken. Der Steuerfuss wird indes gleich bleiben.

Trudi Krieg
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Die Schulgemeindeversammlung verabschiedete Aktuarin Marianne Schaffner und Schulbehördenmitglied Rainer Stäheli.

Die Schulgemeindeversammlung verabschiedete Aktuarin Marianne Schaffner und Schulbehördenmitglied Rainer Stäheli.

Schulpräsident Toni Betschart konnte 36 Stimmberechtigte an der Gemeindeversammlung in der Mehrzweckhalle Dozwil begrüssen. Schulpfleger Adrian Gut erläuterte die Rechnung 2020, welche mit einem Gewinn von 681'126 Franken abschliesst. Dieser resultiere aus höheren Steuereinnahmen, aus höheren Grundstückgewinnsteuern und Minderausgaben. Vom Gewinn gehen 331'126 Franken ins Eigenkapital und 350'000 Franken in den Erneuerungsfonds für Bauten.

Rechnung, Gewinnverwendung und Budget mit Steuerfuss von 28 Prozent wurden von der Versammlung einstimmig genehmigt. Jemand fragte, warum der Steuerfuss bei so hohem Gewinn nicht gesenkt werden könne. Laut Adrian Gut werden die Schülerzahlen in den nächsten Jahren von aktuell 120 auf gegen 90 sinken was sich äusserst negativ auf den Finanzausgleich vom Kanton und somit auf das Rechnungsergebnis auswirke. Auch die Notwendigkeit und die Höhe des Erneuerungsfonds Bauten wurde diskutiert. Gut erklärte, dass dies – im Gegensatz zu den politischen Gemeinden, wo dies nicht zulässig ist – von den Schulgemeinden explizit gefordert wird, da die Investitionen bei Schulen in grossen Zyklen erfolgen. Damit soll vermieden werden, dass der Steuerfuss bei sehr grossen Bauvorhaben angehoben werden müsste. Präsident Betschart gab ergänzend zu bedenken, dass zukünftige bauliche Investitionen schnell viel Geld kosten würden.

Nach acht Jahren Behördentätigkeit wurde Rainer Stäheli von der Sekundarschulgemeinde verabschiedet. Er sei in allen Baufragen immer versiert gewesen und habe auf ein grosses Netzwerk zählen können. Marianne Schaffner tritt nach 20 Jahren als Aktuarin auf Ende Schuljahr zurück. Über 200 Protokolle habe sie geschrieben und dabei immer gut recherchiert und nachgefragt, so Betschart. Mit Rechnungsführer Adrian Gut sei sie die zuverlässige Konstante gewesen während seinen Jahren als Schulpräsident.