Dozwil bekommt einen neuen Busstopp dank eines Landabtausches

Die Abnahme der Rechnung 2019, eine neue Bushaltestelle und eine Einbürgerung waren Themen der Gemeindeversammlung Dozwil.

Trudi Krieg
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Simon Wiesli (Verwaltungsrat Ressort Wasser), Martin Häcki (Verwaltungsrat Ressort Strom / FTTH) und der neue Präsident Christian Weber überreichen den aus dem EW Dozwil zurückgetretenen Christian Schöni und Hansueli Schefer je einen Meter Bier als Abschiedsgeschenk.

Simon Wiesli (Verwaltungsrat Ressort Wasser), Martin Häcki (Verwaltungsrat Ressort Strom / FTTH) und der neue Präsident Christian Weber überreichen den aus dem EW Dozwil zurückgetretenen Christian Schöni und Hansueli Schefer je einen Meter Bier als Abschiedsgeschenk.

Bild: Trudi Krieg

Dozwil In der mit 1,5 Meter Abstand bestuhlten Mehrzweckhalle begrüsste Gemeindepräsident Bruno Germann 48 der 455 Stimmberechtigten. Die Rechnung 2019 musste Pfleger Adrian Gut bereits beim Kanton einreichen. Sie schloss mit einem Ertragsüberschuss von 26786 Franken ab. Die Rechnung und der Vorschlag, davon 26000 Franken für die Vorfinanzierung der Bushaltestelle zu verwenden und 786 Franken dem Eigenkapital zuzuschreiben, wurden einstimmig angenommen.

Parzelle 68, das Gemeindegärtli, ist schon im Besitz der Gemeinde. Diese konnte sich mit Felix Huwiler, Besitzer der Nachbarzelle, auf einen Landabtausch einigen. Der Kaufvertrag wurde von der Versammlung einstimmig angenommen. Die Planung der Bushaltestelle mit Wendemöglichkeit, behindertengerechtem Einstieg und Bushäuschen kann somit in Angriff genommen werden.

Auch die Planung für einen Containerplatz kann nun weiterverfolgt werden, wobei dazu ein Konzept über das gesamte Gemeindegebiet erstellt und auch eine regionale Lösung auf dem Gelände des Tiefbauamts Kesswil geprüft werden soll.

Einstimmig war auch das Resultat der Einbürgerung von Anushan Rajasegaram. Er wurde 2002 in Münsterlingen geboren, ist im Schulkreis aufgewachsen und zur Schule gegangen. Seit 2015 lebt er mit Eltern und Schwester in Dozwil und besucht zurzeit die Kantonsschule in Romanshorn.

Applaus für kreative Lehrpersonen

Anschliessend berichtete Schulpräsident Christian Rumpf aus dem Schulalltag der Primarschule Dozwil-Kesswil während des Lockdowns. Kreative Lehrpersonen, Behörden und Eltern sorgten mit Laptops und Internet für einen bestmöglichen Schulbetrieb. Grosser Applaus quittierte den Rückblick auf ein aussergewöhnliches Semester.

Zuletzt gab es Ehrungen und Neuorganisation beim Elektrizitätswerk. Bruno Germann dankte Christian Schöni, der diesen Sommer nach 38-jähriger Leitung des EW Dozwil das Präsidium an Christian Weber weiter­gab: «Er war von Anfang an federführend dabei und immer zur Stelle, wenn man ihn brauchte», sagte Germann. Der Dank galt auch dem nach 27 Jahren austretenden Aktuar Hansueli Schefer. «Wir haben in unserer Zeit viele Schwachpunkte im Netz beheben können. Wegen fortschreitender Digitalisierung wird es weiter Schwachpunkte geben, welche aber nicht am Netz des EWD liegen», sagte Schefer und bat um Verständnis für die nachfolgende junge Crew. Die Ressorts und die Arbeiten beim EWD sind nun neu aufgeteilt.