Vielen Dank für Ihre Registrierung. Sie haben jetzt den Aktivierungslink für Ihr Benutzerkonto per E-Mail erhalten.

Vielen Dank für Ihre Anmeldung.

Ihr Konto ist aktiviert. Wir wünschen Ihnen viel Lesevergnügen.

Vielen Dank für Ihre Bestellung. Wir wünschen Ihnen viel Lesevergnügen.

Doppelkindergarten in Kradolf: Grünes Licht für das Projekt

Die Volksschulgemeinde Region Sulgen kann einen neuen Doppelkindergarten errichten. Die Gemeindeversammlung sagte zum Bau grundsätzlich Ja und bewilligte den erforderlichen Planungskredit einstimmig.
Georg Stelzner
Schulpräsident Christoph Stäheli macht an der Versammlung auf die Publikation der Volksschulgemeinde Region Sulgen aufmerksam. (Bild: Georg Stelzner)

Schulpräsident Christoph Stäheli macht an der Versammlung auf die Publikation der Volksschulgemeinde Region Sulgen aufmerksam. (Bild: Georg Stelzner)

Seit vier Jahrzehnten gibt es den Kindergarten-Pavillon in Kradolf, was Schulpräsident Christoph Stäheli am Dienstagabend zur Bemerkung veranlasste, dass es sich um «eines der dauerhaftesten Provisorien im AachThurLand» handle.

Die Tage der Baracke sind nach dem Entscheid der Gemeindeversammlung zwar nicht gezählt – sie soll in Zukunft unter anderem dem Mittagstisch zur Verfügung stehen –, doch werden die Kindergärtler im Sommer 2021 einen Neubau beziehen können.

Terminplan beim Kindergarten-Projekt

Nachdem Stäheli in Wort und Bild auf den schlechten Zustand des Pavillons und die steigenden Schülerzahlen hingewiesen hatte, sprachen sich die 67 Versammlungsteilnehmer (Beteiligung: 1,5 Prozent) einstimmig für die Planung eines neuen Doppelkindergartens in Kradolf aus. Konsequenterweise genehmigten sie auch den Planungskredit in Höhe von 80'000 Franken, und zwar ebenfalls einstimmig.

Der weitere Terminplan sieht die Abstimmung über den Projektierungskredit im November 2019 sowie über den Baukredit im Sommer 2020 vor. Stäheli versicherte, dass die Schulbehörde bei der Verfolgung der gesteckten Ziele auf Nachhaltigkeit und Bescheidenheit achten werde.

Budget 2019 mit einer "roten Null"

Das auf einem unveränderten Steuerfuss von 96 Prozent basierende und einen Verlust von 141'800 Franken ausweisende Budget 2019 vermochte keine Wortmeldungen aus den Reihen der Stimmberechtigten zu pro- vozieren.

Stäheli erklärte, dass die Behörde bei der Erstellung des Voranschlags Zurückhaltung geübt habe und dass das Defizit in Anbetracht eines Gesamtaufwandes von rund 13 Millionen Franken als «rote Null» bezeichnet werden könne.

Bei den Steuereinnahmen wird mit einer Zunahme um circa 1,5 Prozent gerechnet, die Belastung durch Zinsen nimmt dank der Rückzahlung von Darlehen ab. Der Mechanismus im Rahmen des Finanzausgleichs führt dazu, dass die Volksschulgemeinde infolge des grösseren Steuerertrags vom Kanton Thurgau weniger Geld erhalten wird.

Abbau des Eigenkapitals als Ziel

Die Gemeindeversammlung hiess sowohl das Budget 2019 als auch den Steuerfuss ohne Gegenstimmen gut. Der Schulpräsident erklärte, dass die Behörde auf einen konstanten Steuerfuss setze und bis ins Jahr 2022 einen Abbau des freien Eigenkapitals von 4 auf 3,5 Millionen Franken anstrebe.

Stäheli erwähnte aber auch die Notwendigkeit, in nächster Zeit in die Liegenschaften zu investieren, wobei er die finanzielle Situation als «immer noch komfortabel» beschrieb.

Ja zu zwei Investitionskrediten

Die Gemeindeversammlung genehmigte ohne Gegenstimmen zwei Investitionskredite: 130'000 Franken für die Beschaffung einer IT-Hardware mit dem Ziel, in der Volksschulgemeinde Region Sulgen mit einer einheitlichen IT-Infrastruktur arbeiten zu können, und 250'000 Franken für die Erneuerung des «Roten Platzes» auf dem Areal der Schulanlage Oberdorf in Sulgen. Schulpräsident Christoph Stäheli hatte vor der Abstimmung die Dringlichkeit dieser beiden Investitionen betont. (st)

Merkliste

Hier speichern Sie interessante Artikel, um sie später zu lesen.

  • Legen Sie Ihr persönliches Archiv an.
  • Finden Sie gespeicherte Artikel schnell und einfach.
  • Lesen Sie Ihre Artikel auf allen Geräten.