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Dominik Reis kandidiert für den Romanshorner Stadtrat und will seine Erfahrungen aus einer Grossstadt in die kleine Hafenstadt einbringen

Der SVP-Vertreter möchte die Bevölkerung stolz machen, die Verkehrsführung vereinfachen und die Finanzen ins Lot bringen.
Natascha Arsic
Dominik Reis am Hafen. (Bild: Donato Caspari)

Dominik Reis am Hafen. (Bild: Donato Caspari)

Dominik Reis, Sie sind politisch ein unbeschriebenes Blatt. Was hat Sie zu einer Kandidatur für den Stadtrat motiviert?

Mein Vater Anton Reis, Ex-FDP-Gemeinderat in Sulgen, hat mir viel politisches Knowhow mit auf den Weg gegeben und mein Interesse an der Politik geweckt. Ich möchte meine grosse Lebens- und Berufserfahrung in den Stadtrat einbringen und mit meiner fröhlichen Art zu einem guten Arbeitsklima im Stadtrat beitragen. Ein persönliches Ziel ist, dafür zu sorgen, dass der Stadtrat und die Bevölkerung von Romanshorn am gleichen Strang ziehen und dass alle Einwohner stolz auf ihre Stadt und ihren Stadtrat sein können. Mein Wissen im Finanzbereich möchte ich dazu einsetzen, zusammen mit meinen Stadtratskollegen die finanzielle Situation der Hafenstadt durch effizienteren Einsatz der zur Verfügung stehenden Mittel zu verbessern.

Sie wollen Romanshorn etwas zurückgeben. In welchem Ressort möchten Sie der Stadt einen Stempel aufdrücken?

Für mich wäre das Ressort Ordnung und Sicherheit von der beruflichen Erfahrung her ideal. Dieses ist aber bei Melanie Zellweger in guten Händen. Sport spielt in meinem Leben eine grosse Rolle. Mehr als zehn Jahre war ich Spitzensportler - Sportschiessen - und bin heute noch in mehreren Sportvereinen Aktivmitglied. Daher wäre das Ressort Sport und Freizeit naheliegend. Auch das Ressort Verkehr und Integration wäre auf mich zugeschnitten. Ich bin auch für andere Bereiche offen.

Inwiefern kann der Stadtrat von Ihrem beruflichen Hintergrund als Polizist profitieren?

Als Polizist in der Grossstadt habe ich mit allen Schichten der Bevölkerung zu tun, vom Randständigen bis zum Milliardär. Ich muss mich entsprechend anpassen können. Auch bin ich Fehlentscheiden von politischen Gremien direkt ausgesetzt. Mein Beruf verlangt ein grosses Verantwortungsbewusstsein. Ich musste Entscheidungen, die gravierende Folgen haben können. Für die Bevölkerung bin ich Jurist, Lebensberater und Psychologe in einer Person. Zu meinem Aufgabenbereich als Einsatzleiter gehörte auch die Bewirtschaftung von Brennpunkten, wie etwa offene Drogenszenen.

Wo sehen Sie den grössten Handlungsbedarf?

Die Stadt Romanshorn sollte nur so viel Geld ausgeben, wie sie auch einnimmt. Der Steuerfuss muss durch eine effiziente Finanzpolitik längerfristig gesenkt werden, sodass Romanshorn auch für mittlere und höhere Einkommen als Wohnort attraktiv wird. Neu verschulden sollte sich die Stadt nur für Projekte, die für die Bevölkerung einen grossen Nutzen haben, nachhaltig sind oder eine entsprechende Rendite abwerfen. Die Verkehrsführung muss vereinfacht werden. Die Ladengeschäfte müssen auch mit dem Auto ohne grössere Umwege erreicht werden, und die Parkgebühren sollten Auswärtige nicht vor einem Besuch der wunderschönen Hafenpromenade oder der Sportanlagen abhalten. Im Weiteren müssen die Raser- beziehungsweise Motorenlärmproblematik wie auch die Brennpunkte Vandalismus, Littering und Lärm durch Gruppenansammlungen in den Griff bekommen werden.

Sie arbeiten im Innendienst der Stadtpolizei Zürich. Sind sie zeitlich flexibel genug für das Stadtratsmandat in Romanshorn?

Mein Kommissariatsleiter hat mir bereits bewilligt, im Falle einer Wahl zum Stadtrat mein Pensum um 20 bis 30 Prozent zu reduzieren. Zudem arbeite ich im Jahresarbeitszeitmodell mit Arbeitszeiten, die ich grösstenteils frei wählen kann.

Was machen Sie in ihrer Freizeit am liebsten?

Häufig bin ich in unserer wunderschönen Umgebung joggend oder mit dem Bike unterwegs. Ich schwimme auch sehr gerne, liebe klassische Musik und lese viel. Das Sportschiessen mit der Pistole ist für mich ein ideales Training für die Konzentration und zur Förderung der mentalen Stärke. In den warmen Monaten bin ich öfters mit meinem Motorboot auf dem Bodensee und geniesse die einmaligen Sonnenuntergänge und die lauen Nächte.

Zur Person

Dominik Reis (SVP) ist 53 Jahre alt, ledig und kinderlos. Er hat die KV-Lehre als Treuhänder gemacht und sich im Verkauf weiter gebildet. 1994 absolvierte er die Polizeischule, 2006 die polizeiliche Kaderausbildung. Reis arbeitet als Fachspezialist Suisse ePolice bei der Stadtpolizei Zürich. Seit 2006 ist er Vorstandsmitglied der Polizeigewerkschaft, seit 2015 Vorstandsmitglied der Thurgauer Matchschützenvereinigung, seit 2017 freiwilliger Mitarbeiter bei evangelischen Kirchgemeinde Romanshorn. Seine Hobbies sind Laufen, Biken, Schwimmen, Lesen, klassische Musik und Fotografie. (red)

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