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Dominik Diezi ist schon fast der neue Arboner Stadtpräsident

CVP-Stadtparlamentarier bleibt der einzige Kandidat fürs Stadtpräsidium. Keiner der anderen Parteien gelang es, einen Gegenkandidaten zu finden. Trotz seines fast schon sicheren Sieges: Diezi bedauert die Situation.
David Grob
Das Ziel vor Augen: Dominik Diezi ist schon fast gewählt. (Bild: Donato Caspari)

Das Ziel vor Augen: Dominik Diezi ist schon fast gewählt. (Bild: Donato Caspari)

Dominik Diezi von der CVP ist weiterhin der einzige Läufer im Rennen ums Arboner Stadtpräsidium. Vergangene Woche haben die FDP, die SVP und die SP ihre Kandidaten für den Stadtrat und fürs Stadtparlament bekannt gegeben – ohne einen Gegenkandidaten zu Diezi zu portieren. Damit hat Diezi zwei Monate vor dem Stichtag die Ziellinie schon fast überquert.

Der Bezirksrichter frohlockt indes nicht über seinen absehbaren Sieg. «Ich möchte mich für Arbon einsetzen und nicht einfach nur gewinnen.» Diezi bedauert den Umstand, dass sich sonst niemand für die Stadt zur Verfügung stellen möchte. Diezi sagt:«Dies ist auch ein Ausdruck dessen, wie die Arboner Politik derzeit durch die Stimmberechtigen wahrgenommen wird.»

Im Falle einer Wahl am 10. Februar möchte Diezi das politische Klima nachhaltig verbessern. Diezi sagt:

«Mir ist es wichtig, dass der Stadtrat an einem Strick zieht und das Vertrauen der Bevölkerung wieder gewinnen kann.»

Ein wichtiger Schritt für mehr politische Glaubwürdigkeit sei es deshalb, die städtischen Finanzen dauerhaft zu stabilisieren – «sonst kann man nicht politisieren.» Weiter müsse es darum gehen, der Bevölkerung langfristige Visionen anzubieten. So möchte Diezi mehr Arbeitsplätze in der Stadt schaffen. «Arbon soll nicht nur Wohn-, sondern auch stärker wieder Arbeitsort sein.»

Es gibt viele politische Baustellen

Entgegen der gängigen Meinung, laufe in Arbon politisch viel, sagt Diezi und spricht die ungewisse Zukunft des Hafendamms, der Metropol-Parzelle oder des Klarahofs an. Und natürlich die Altstadt. Diezi sagt:

«Hier muss eine Lösung gefunden werden. Es darf nicht zu einem Absterben in Raten kommen.»

Dafür müsse die Verkehrsführung soweit möglich von der Gestaltung des historischen Zentrums getrennt werden.

Trotz der Ausgangslage als einziger Kandidat – Diezi möchte aktiv auf seine Wähler zugehen. «Die Leute sollen mich und meine Vorstellungen für die Stadt kennen lernen.» Im Idealfall kann der Stadtpräsident in spe so ein Stück weit das Vertrauen in die Politik wiederherstellen.

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