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Dominik Diezi beschwört in Amriswil die Solidarität

Die Bundesfeier musste vom Vorplatz ins Pentorama umziehen. Dort wurden die Gäste mit einem abwechslungsreichen Programm verwöhnt.
Rita Kohn
Dominik Diezi (CVP-Kantonsrat, Arbon) sprach an der Bundesfeier im Pentorama. (Bild: Reto Martin)

Dominik Diezi (CVP-Kantonsrat, Arbon) sprach an der Bundesfeier im Pentorama. (Bild: Reto Martin)

Es war ein eindringlicher Appell, den Kantonsrat Dominik Diezi (CVP) in seiner Ansprache zur Bundesfeier hielt. Die Menschen müssten sich für die Gemeinschaft engagieren. In seiner einstigen Heimat Amriswil hat der heute in Stachen lebende und in Arbon als «Kronprinz» fürs Stadtpräsidium gehandelte Diezi eine gute Politkultur erlebt.

Dass es der Schweiz derzeit so gut geht, führt Diezi auf die Bereitschaft der Bevölkerung zurück, sich für das Gemeinwohl zu engagieren. Der Staat könne nur dann funktionieren, wenn er das Potenzial seiner Bevölkerung vereinen könne. Die Schweizer Politik sei von unten nach oben aufgebaut, nur wenn der Einzelne überfordert ist, kommt die Gemeinschaft zum Einsatz. Dabei sei auch die Einbindung in grössere Gemeinschaften wichtig. So etwa die Anbindung der Schweiz an Europa. «Es gibt aktuell keine ernstzunehmende Partei in der Schweiz, die einen EU-Beitritt fordert. Es gibt aber aktuell auch keine ernstzunehmende Partei, die einen Alleingang der Schweiz fordert», sagte Diezi.

Es zeigten sich alle flexibel

Die Bundesfeier, die auf dem Pentorama-Vorplatz hätte stattfinden sollen, musste kurzerhand in die Halle verlegt werden, ging doch just eine halbe Stunde vor dem offiziellen Beginn ein Gewitter über der Stadt nieder. Die Hagenwiler Jungmannschaft, die auch dieses Jahr für die Festwirtschaft zuständig war, zeigte sich absolut flexibel und bekam dafür von OK-Präsident Heinrich Roth ein besonderes Kompliment.
Viel Applaus gab es im gut besuchten Pentorama für die Thurgauer Fahnenschwinger, die ihre Fertigkeit zu den Klängen der Alphornbläser bewiesen, und die Formation der Aerokids, die nicht nur tänzerisch, sondern auch pantomimisch zu überzeugen vermochte, sowie für die Stadtharmonie.

Fahnenschwinger und Alphornbläser traten an der Bundesfeier im Pentorama auf. (Bild: Reto Martin)

Fahnenschwinger und Alphornbläser traten an der Bundesfeier im Pentorama auf. (Bild: Reto Martin)

Durch das allgemeine Feuerverbot im Thurgau war schon vor der Feier klar, dass der optische Höhepunkt, der Lampionumzug und die Finnenkerzen auf der Wiese, nicht wie geplant durchgeführt werden konnte. Die Gäste nahmen es gelassen und scherzten darüber, dass man sich nun auch nicht darüber grämen müsse, dass der langersehnte Gewitterregen genau zur Bundesfeier einsetzte.
So feierten die Amriswilerinnen und Amriswiler nach längerer Zeit wieder mal im Pentorama den Geburtstag der Eidgenossenschaft.

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