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Diskussionsrunde in Romanshorn sieht Chancen durch Migranten

Die Romanshorner Fachstelle Integration lud zum Tag der offenen Tür und zum Polittalk ein. Politikerinnen und Fachleute sind überzeugt: Herausforderungen sind zu meistern und helfen zur Integration.
Markus Bösch
Sie diskutierten: Sibylle Hug, Marcel Volkart, Philipp Gemperle, Cornelia Komposch, Diana Gutjahr. (Bild: Markus Bösch)

Sie diskutierten: Sibylle Hug, Marcel Volkart, Philipp Gemperle, Cornelia Komposch, Diana Gutjahr. (Bild: Markus Bösch)

Zahlreich und vielfältig sind die Angebote der Romanshorner Fachstelle für Integration, mit denen Menschen mit Migrationshintergrund das hiesige Leben und Kultur nahegebracht wird – und genau so sind es die Herausforderungen der Integration durch Arbeit: Unter der Leitung des Journalisten und Kommunikationsfachmanns Philipp Gemperle diskutierte ein hochkarätiges Podium zum Thema «Arbeitsintegration zwischen Anspruch und Realität». Mit über 50 Besuchern stiess die Veranstaltung auf grosses Interesse.

Durch Programme eine Perspektive schaffen

Es braucht klare Programme, Perspektiven und auch Ansagen, entscheidend ist die Zusammenarbeit auf allen politischen und strukturellen Ebenen und wichtig sind Offenheit und Mut für mitunter neue Handlungsansätze – in diesen Punkten waren sich die Teilnehmer einig: «Für mich ist die Bildung zentral. Darum bilden wir Jugendliche und junge Erwachsene jetzt in mehrjährigen Programmen und mehreren Schulfächern so aus, dass sie dann eine Lehre beginnen können. Damit erhalten sie eine Perspektive für ihre Zukunft», erläuterte Amtschef Marcel Volkart vom Amt für Berufsbildung und -beratung.

Menschen mit einem derartigen «Bildungsrucksack» verursachten auch weniger Aufwand in einem Lehrbetrieb, «denn...», so die einheimische Unternehmerin Diana Gutjahr, «die Herausforderung für den Berufsbildner im Betrieb ist gross, der Betreuungsaufwand beträchtlich. Dies gilt es zu bewältigen neben dem Tagesgeschäft.»

Verstehen und verstanden werden

Die Integrationsverantwortliche Sybille Hug wies darauf hin, dass die nötigen Schritte für alle Beteiligten nicht einfach sind: «Diese Menschen müssen verstehen und wollen verstanden werden, sie müssen in sprachlicher und kultureller Hinsicht viel lernen. Und wir müssen Möglichkeiten haben, Integration auch einfordern zu können.»

Da würden das angepasste Ausländergesetz und das neue Asylrecht mit klaren Kriterien, Integrationsvereinbarungen und möglicher Rückstufung des Aufenthaltsstatus mithelfen: «Aus meiner Sicht sind Menschen mit Migrationshintergrund nicht nur eine Last. Vielmehr sollten wir ihr Potenzial als Chance wahrnehmen. Das Engagement von allen Seiten hilft der Chancengleichheit und stärkt den gesellschaftlichen Zusammenhalt», sagte Regierungspräsidentin Cornelia Komposch.

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