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Dieser Weinfelder setzt sich fürs Zentrum ein

David Keller wird weiter als Projektleiter zuständig sein. In dieser Zeit wird er für die weitere Umsetzung der «Nutzungsstrategie Ortskern» sorgen.
Janine Bollhalder
David Keller ist voller Elan für die kommenden drei Jahre seiner Tätigkeit für Weinfelden. (Bild: Thi My Lien Nguyen)

David Keller ist voller Elan für die kommenden drei Jahre seiner Tätigkeit für Weinfelden. (Bild: Thi My Lien Nguyen)

Das trübe Wetter passt nicht zur feierlichen Stimmung von David Keller, Projektleiter «Umsetzung der Nutzungsstrategie Ortskern» in Weinfelden. Denn nun ist es offiziell: Er wird weitere drei Jahre seine Tätigkeit in einem 50-Prozent-Pensum ausüben.

Die Nutzungsstrategie ist ein Dossier, welches auf einer rund 170 Seiten umfassenden Analyse Weinfeldens basiert und die Potenziale des Zentrums aufgreift. Viele der Massnahmen der Nutzungsstrategie wurden bereits umgesetzt, wobei der Schwerpunkt auf dem Wyfelder Fritig liegt. Keller, der Hauptverantwortliche dieses Anlasses, sagt dazu:

«Ich bin nur der Dirigent»

Dass ein Anlass wie dieser reibungslos vonstattengeht, erfordere Engagement von allen Beteiligten - dem lokalen Gewerbe, der Geschäfte, Institutionen und Lokalen.

Voller Tatendrang

Die Ideen sind ihm nach gut zwei Jahren im Amt noch nicht ausgegangen: Ganz neu am Wyfelder Fritig vom 3. Mai gab es auf den Plakaten sogenannte Eventregionen. Diese bündeln die Attraktionen und dienen der Orientierung. Keller freut sich über sehr positive Rückmeldungen von Seiten der Besucher: «Die Gäste können sich besser orientieren sowie gezielt und ohne grosse Suche einen Event aufsuchen.»

Ein weiteres aktuelles Projekt ist das Fussgängerleitsystem.

«Wir möchten die Ankunft in Weinfelden attraktiv und repräsentativ gestalten sowie den Leuten helfen, das zu finden, was sie suchen»

Speziell für die Detaillisten ist diese Wegführung vom Bahnhof aus interessant. Keller schwebt eine Einkaufsmall im Openair-Einkaufszentrum Weinfelden vor. «Doch vorerst beschränken wir uns auf den Ortskern», sagt er.

«Der Onlinehandel und Einkaufstourismus existiert, das können wir nicht ändern. Aber wir können unser Bestes geben, dagegen zu steuern», fügt Gemeindepräsident Max Vögeli hinzu, «In Weinfelden reden wir nicht nur darüber, wir handeln.»

Projekte werden in Angriff genommen

In den kommenden drei Jahren, in denen Keller weiterhin sein Amt ausübt, wird er sich auch mit dem Marketing- und Informationskonzept auseinandersetzen. Es soll überarbeitet werden, sagt Reto Marty, Gemeindeschreiber von Weinfelden: «Wir verwenden verschiedene Kanäle, um die Leute zu informieren.» David Keller selbst veröffentlicht sehr viele Ankündigungen zu Weinfelder Veranstaltungen auf seinem Facebook-Profil.

«Das Internet ist das Hauptmedium, mit welchem wir Informationen vermitteln»,

sagt dann auch Reto Marty. Er gibt aber auch zu bedenken, dass es nicht einfach sei, die unterschiedlichen Zielgruppen zu bedienen. Auf David Keller kommen also noch einige Aufgaben zu in den kommenden Jahren, aber er wirkt entschlossen, diese in Angriff zu nehmen. Natürlich in der Hoffnung, dass deren Umsetzung ebenso erfolgreich wird wie der Wyfelder Fritig.

Viele Mitwirkende an der Strategie

Grundlage für die Nutzungsstrategie Weinfeldens bildet eine Stadtanalyse. Diese wurde im November 2014 vom «Netzwerk Altstadt» erstellt. Auf Basis dieser Analyse hat eine Begleitgruppe von elf Personen im Herbst 2015 begonnen, eine Nutzungsstrategie für den Weinfelder Ortskern zu erarbeiten. Im Juni 2016 konnte auch die Bevölkerung anlässlich eines Workshops ihre Ideen zur Strategie einbringen. 60 Personen nützten diese Gelegenheit. Der Gemeinderat hat anschliessend David Keller für die Jahre 2017 bis 2019 als Projektleiter der Umsetzung der Nutzungsstrategie Ortskern in einem Teilpensum von 50 Stellenprozent eingesetzt.

Die Nutzungsstrategie verfolgt drei Strossrichtungen:
-Das Zentrum soll erlebbar gemacht werden. Eine Massnahme daraus ist der «Wyfelder Fritig».
-Weinfelder Eigenheiten wie Messen und Weinbau sollen weiterentwickelt werden. Eine Resultat daraus ist der Weinweg.
-Das Detailhandelsangebot, die Aussenräume und Parkplätze sollen besser gesteuert werden.

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