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Elf Stunden Musik auf dem Weinfelder Marktplatz

In zwei Wochen findet zum dritten Mal der Street Band Contest statt. Zehn Formationen spielen auf und treten im musikalischen Wettstreit gegeneinander an.
Viviane Vogel
Moderator Thomas Götz und Organisator Fabian Bächi kreuzen die Instrumente. (Bild: Donato Caspari)

Moderator Thomas Götz und Organisator Fabian Bächi kreuzen die Instrumente. (Bild: Donato Caspari)

«So etwas kriegt man nicht auf CD», schwärmt Thomas Götz, Moderator des Street Band Contests. «Streets Bands treten ohne technische Verstärkung auf. Diese Art Musik muss man gesehen haben.» Der Moderator des Festivals erwartet eine tolle Show mit Musik von hoher Qualität. Fabian Bächi, Organisator des Wettbewerbs, pflichtet Götz bei. «Das wirkt auf CD wirklich nicht gleich.»

Deshalb seien alle herzlich eingeladen, am Samstag, 8. September, auf den Marktplatz zu kommen. «Familien, Kinder, Unmusikalische, Hip Hopper – diese Musik kann jeden begeistern», versichert Bächi. Eine Spielecke für Kinder fehlt dieses Jahr allerdings noch. «Die ist in Planung», sagt der Organisator und Gründer. «Nächstes Jahr wollen wir etwas aufbauen.» Götz wirft dazwischen: «Die Kinder sollen tanzen!»

Eine Musikrichtung, die etwas für alle bietet

Und wenn es regnet? «Es regnet nicht. Seit 500 Jahren hat es am 8. September nie geregnet, das wird sich nicht ändern», behauptet Bächi und grinst verschmitzt. Sollte dieses angeblich 500-jährige Wetterphänomen doch unterbrochen werden, so weicht das Fest in den Thurgauerhof aus.

Eröffnet wird der Konzertreigen von Bands der Jugendmusikschule Weinfelden. «Musiziert wird von elf Uhr morgens bis zehn Uhr abends», sagt Bächi. Unter den Bands, die auftreten, sind Berner, Urner, Schwyzer, Welsche und auch eine sizilianische Gruppe. Bächi erwartet gute Stimmung.

«Die Sizilianer bringen bestimmt Temperament in die Sache.» - Fabian Bächi, Organisator

Auch die letztjährigen Gewinner treten auf. «Die machen aber nicht am Wettkampf mit», sagt Götz. «Sie haben viel aus ihrem Sieg gemacht», fügt Bächi hinzu. «Nun besitzen sie eine Uniform, haben eine Webseite und konnten viele Auftritte wahrnehmen.»

«Für die Verpflegung unserer Gäste haben wir unter anderem einen südamerikanischen Stand und einen vom Kaffee-Erlebnis aus Märstetten.» Bächi und Götz betonen, dass die ganze Verpflegung aus der Region stammt.

www.streetbandcontest.ch

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