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Kantonalturnfest in Romanshorn: «Diese Dimension sprengt alles»

Am Kantonalturnfest werden rund 7700 Teilnehmer erwartet. Eine Herausforderung für die Organisatoren. Vonnöten sind etwa ein 26 Meter hoher Berg Matten und ein Gelenkbus voll Sägemehl.
Tanja von Arx

Eigentlich hatten die Organisatoren mit 6000 Turnern gerechnet. Mittlerweile sind es rund 7700. «Wir sind bei den Anmeldungen regelrecht überrannt worden», sagt Philipp Gemperle, einer der Veranstalter des Thurgauer Kantonalturnfestes (TKT), das demnächst in Romanshorn stattfindet (siehe Kasten). Überhaupt würden die Dimensionen alles sprengen, was man bisher erlebt habe, sagt Wettkampfleiter Roland Bosshard weiter.

So würde der Jugendturntag 1450 Teilnehmer zählen und an den vorgesehenen zwei Wochenenden reisten 126 Spielmannschaften nicht nur aus den umliegenden Gemeinden, sondern auch aus Zürich, St.Gallen oder gar aus Vorarlberg an. Die meisten kämen mit öV, was in der sogenannten Festkarte für den Eintritt inbegriffen ist. Der grosse Auflauf ist für Infrastruktur-Chef Roman Frischknecht eine Herausforderung. Seit Anfang Juni installieren seine Helfer Lichtmasten, stellen Werbebanden auf oder sind mit Vorbereitungen für den Zeltaufbau beschäftigt – dies auf einem Gelände von umgerechnet 19 Fussballfeldern. «Ein Beispiel: Wir brauchen 1700 Meter Zuleitungen für den Strom.» Auch der Materialwart war gefordert. Unter anderem musste ein 26 Meter hoher Berg Matten her und Gelenkbus voll Sägemehl. Ebenso wenig durfte Banales wie Besen fehlen.

Die grösste Sitzbank der Schweiz

Insgesamt engagieren sich 1300 Helfer beim Aufbau, bei der Bewertung und im Rechnungsbüro. Einige davon kümmerten sich um eine gelbe Sitzbank, die seit Samstag neben dem Asco-Brunnen steht. Es handelt sich um die grösste in der Schweiz, weshalb sie zum Wahrzeichen des TKT geworden ist.

Für OK-Präsident Jürg Kocherhans gibt es folgende Highlights: Die Lake Rings, von denen die Sportler einen Abgang in den See machen können. Und das «Turnfeststübli», ein Chalet am See. «Dort geht es ruhiger zu und her, es gibt Wein und feine Plättli.» Zudem organisiere der Wasserskiclub Romanshorn Plauschsachen und es finde ein Faustballspiel zwischen der Schweiz und Italien statt, bei dem es um die Qualifikation für die EM gehe. Schliesslich würden der DJ Letz Fetz, die Indigo Party Band und die Bravo-Hits-Party für Stimmung sorgen.

Budget: 1,5 Millionen Franken

Den Veranstaltern stehen 1,5 Millionen Franken zur Verfügung. OK-Präsident Kocherhans betont dennoch, dass zirka vierzig Leute den Anlass während zweieinhalb Jahren unentgeltlich und grossenteils im Vollzeitpensum vorbereiten würden.

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