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Die ersten fünf Spiele zeigen: Der HC Thurgau ist auf Kurs

Der HC Thurgau nimmt am Samstag um 17.00 Uhr auswärts gegen die GCK Lions Platz zwei ins Visier. Es ist eine weitere Chance, um für einmal schon früh in der Saison wichtige Punkte zu sammeln.
Matthias Hafen
Trainer Stephan Mair und der HCT sammeln heuer schon früh in der Saison Punkte. (Bild: Mario Gaccioli, Weinfelden, 10. September 2019)

Trainer Stephan Mair und der HCT sammeln heuer schon früh in der Saison Punkte. (Bild: Mario Gaccioli, Weinfelden, 10. September 2019)

Überragend war in dieser Saison noch kein Auftritt des HC Thurgau. Zu unterschiedlich fielen in den bisherigen fünf Swiss-League-Partien die einzelnen Drittel aus. Auf sackstarke Phasen folgten schwache Minuten und umgekehrt. Die Mannschaft von Trainer Stephan Mair liess in jedem Spiel ihr Potenzial aufblitzen, ausgeschöpft hat sie es noch nicht.

Mit neun Punkten aus fünf Spielen ist die Ausbeute zu Saisonbeginn trotzdem ansehnlich. Das hat einen Grund: Nur einmal, beim 0:3 in Winterthur, blieb der HC Thurgau punktlos. Gegen Sierre (nach Penaltyschiessen), Langenthal und die Ticino Rockets resultierte jeweils ein Sieg und beim 2:3 nach Verlängerung gegen Kloten gab’s auch noch einen Zähler. Es sind genau solche Punkte, die Thurgau in den vergangenen Jahren zu Beginn der Saison jeweils liegen gelassen hat und später in der Meisterschaft mühsam aufholen musste.

Auch die vierte Linie hilft kräftig mit

Nun aber, vor dem Auswärtsspiel am Samstag um 17 Uhr gegen die GCK Lions, grüsst der HC Thurgau von Platz vier – punktgleich mit dem drittklassierten Olten und dem überraschenden Tabellenzweiten Winterthur. Nur das noch unbesiegte Ajoie ist mit 16 Zählern bereits vorne weg. Spielt die Mannschaft von Headcoach Mair gegen die zehntplatzierten GCK Lions den dritten Sieg in Serie ein (und lassen Olten sowie Winterthur Punkte liegen), dann winkt als Belohnung der zweite Platz in der Swiss League.

Ein Vorteil des HC Thurgau in dieser Saison ist seine Ausgeglichenheit. In den ersten Spielen harmonierte der vierte Block mit Joel Moser als Zugpferd zuweilen am besten innerhalb der gesamten Aufstellung. Die grössere Qualität in der Tiefe des Kaders war vor allem beim 4:2-Heimsieg gegen Meister Langenthal ausschlaggebend, fielen die Oberaargauer hinter ihren beiden Toplinien doch markant ab.

Erster HCT-Skorer erscheint auf Platz 41

Auch die Skorerpunkte sind beim HC Thurgau auf viele Schultern verteilt. Der aktuelle HCT-Topskorer Niki Altorfer (1 Tor/3 Assists) erscheint in der ligaweiten Wertung erst auf Rang 41. Das zeigt natürlich auch, dass den Ostschweizern in dieser Saison ein richtiger Skorer fehlt. Vor allem von den beiden kanadischen Zwillingen Connor und Kellen Jones dürfte man diesbezüglich noch mehr erwarten. Zum Vergleich: Rapperswils vorübergehende Leihgabe Michael Loosli hat in seinen zwei Partien für den HCT jeweils einen Punkt erzielt.

Wenn man aber bedenkt, dass der HC Thurgau mit dem neuen Kader noch in der Findungsphase steckt und sein Potenzial noch nicht ausgeschöpft ist, dann stimmt der Saisonstart zuversichtlich.

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