Die Zweierzimmer verschwinden: Das Salmsacher Heim Bodana baut in den nächsten Monaten um

Bis zu den Sommerferien wird erweitert und saniert. Das ist sowhol anspruchsvoll für die Handwerker als auch das Personal und die Bewohner. Doch der Umbau ist nötig.

Markus Bösch
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Die Umbauarbeiten gehen zügig voran.

Die Umbauarbeiten gehen zügig voran.

Markus Bösch

Es ist anspruchsvoll für alle Beteiligten, für das Personal, die Bewohnerinnen und Bewohner und die Handwerker: Bis zu den Sommerferien wird im «Bodana, pflegen und begleiten», in Salmsach, umgebaut, erweitert und saniert. Die gesamte Bausumme beläuft sich auf 2,2 Millionen Franken.

Zwei massgebende Gründe

«Zwei Gründe haben uns zu diesem Schritt bewogen», sagt die Heimleiterin Maria Kisters. Einerseits gelte es, den Ansprüchen und Bedürfnissen der Bewohnerinnen und Bewohner gerecht zu werden. Darum werde ein grosser Teil der Zweierzimmer aufgelöst. Daraus würden Einerzimmer, vier im neuen Dachaufbau auf dem Bodana, vier auf dem Flachdach des Pfärrich nebenan. Zum andern mache das Heim einen notwendigen Schritt in energetischer Hinsicht: Auf beiden Dächern werde je eine Fotovoltaikanlage installiert. «Beide zusammen werden dereinst 58 kW an erneuerbarer Energie produzieren. Damit können wir die Hälfte unseres Stromverbrauchs abdecken.»

Der Architekt Daniel Hagi plant und leitet den Bau. Seit 15 Jahren betreut er das Bodana in baulichen Fragen:

«Die Aufgabe ist nicht ohne.»

Im Haus Bodana werden der Lift und die Treppen sowie die damit verbundenen Leitungen verlängert. Im Pfärrich sind neben dem neuen Lift und einem zusätzlichen Stockwerk vor allem energetische Massnahmen nötig: die Isolation der Fassaden und neue Fenster. Beim Innenausbau wird auf natürliche Materialien wie Lehmputz, Dämmung mit Schafwolle und geölte Parkettböden, die auch positiv fürs Wohnklima sind, geachtet. Zudem wird das Flachdach begrünt. Das habe sich bereits auf dem Bodana-Dach sehr gut bewährt.

45 Bewohner während der Bauzeit

Während der Bauzeit bis Ende Juni wohnen etwa 45 Menschen in den beiden Häusern. Nachher werden es wie bis anhin höchstens 50 sein: «Wir erfahren grosse Unterstützung von der Gemeinde und Verständnis von den Nachbarn. Wir spüren, dass das Bodana zur Gemeinde gehört», sagt Maria Kisters erfreut.