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Die Zielsetzungen des Gemeinderates Kradolf-Schönenberg

Gemeindepräsident Heinz Keller und die sechs Gemeinderatsmitglieder erklären, welche Aufgaben sie in der neuen, bis 2023 dauernden Legislaturperiode anpacken werden.
Georg Stelzner
Der Gemeinderat Kradolf-Schönenberg in der Legislaturperiode 2019–2023: Dominik Bosshart, Ursula Kessler, Gemeindepräsident Heinz Keller, Max Staub, Hans Stark, Andrea Müller-Richner und Andrea Zuberbühler sowie Gemeindeschreiber Jörg Fässler. (Bild: PD)

Der Gemeinderat Kradolf-Schönenberg in der Legislaturperiode 2019–2023: Dominik Bosshart, Ursula Kessler, Gemeindepräsident Heinz Keller, Max Staub, Hans Stark, Andrea Müller-Richner und Andrea Zuberbühler sowie Gemeindeschreiber Jörg Fässler. (Bild: PD)

«Was das Hauptziel anbelangt, sind wir uns im Gemeinderat alle einig», betont Gemeindepräsident Heinz Keller. «Wir wollen das Vertrauen der Bevölkerung in die Behörde und in die Verwaltung festigen, pflegen und ausbauen.»

Drei neue Gemeinderatsmitglieder

Keller hat die neue Legislatur gleich mit drei neuen Behördenmitgliedern in Angriff genommen. «Manche Sitzungen dauern nun etwas länger, weil naturgemäss mehr Fragen gestellt werden, aber es läuft prima», erklärt der Gemeindepräsident.

Anzustreben sei immer die bestmögliche Lösung, die dafür investierte Zeit spiele meist keine so grosse Rolle. Zu Beginn der Legislatur kommt einer Gemeinderatssitzung eine besondere Bedeutung zu.

Es ist jene, in der jedes Behördenmitglied die Ziele und Projekte seines Ressorts für die nächsten vier Jahre formuliert. Projekte können von längerer Dauer sein, sie sollten aber mindestens innerhalb der nächsten zwölf Monate beginnen.

Fortschreitende Digitalisierung

Der Gemeindepräsident strebt zum Beispiel eine Verschlankung der Verwaltung an. Es werde derzeit noch zu viel doppelt abgelegt, nämlich in Papierform und elektronisch, argumentiert Keller.

Papier solle nur noch verwendet werden, wo dies nötig ist. Mit einer neuen Marketingstrategie möchte Keller das Interesse junger Einwohner für die Gemeinde wecken. Auch mit den neuen Medien werde man sich verstärkt beschäftigen.

Strom von lokalen Kraftwerken

Mit der Prüfung und eventuellen Anschaffung von Defibrillatoren befasst sich Ursula Kessler, die Vizegemeindepräsidentin. Zu Max Staubs Aufgaben gehört es, den Wasserverlust in den Anlagen des Wasserwerks zu reduzieren und erneuerbare Energien zu fördern.

Der Gemeinderat ist nämlich der Auffassung, dass Strom von Kleinstkraftwerken vor Ort verbraucht werden sollte. Er wird deshalb ab 1. Januar 2020 den Einbau von Stromspeichern mit einem einmaligen Betrag von 1000 Franken fördern. Im Gegenzug wird das EW den Ankaufspreis von Sonnenenergie von 15 Rp./kWh auf 10 Rp./kWh senken.

Polysportives Lager geplant

Andrea Müller möchte das Projekt «Fame» (familienergänzende Angebote) begleiten und für die Gemeinde prüfen. Ein weiteres Ziel ist für sie die Unterstützung der Organisation Murmelhaus bei der Rekrutierung von Kindern aus der Gemeinde.

Mittelfristig plant Andrea Müller-Richner die Durchführung eines polysportiven Lagers. Unterstützung erhält sie dabei von Andrea Zuberbühler, die auch Abklärungen für die zeitweilige Erstellung eines Pumptracks treffen wird.

Weitere Aufgaben Zuberbühlers sind die Organisation der Bundesfeier und der Wandernacht. Im Vorstand der Schwimmbadgenossenschaft will sie auf ein attraktives Erscheinungsbild der Badi achten.

Littering-Problem und Tempo-30-Zonen

Dominik Bosshart widmet sich der weiteren Einführung von Unterflurcontainern, um die offenen Sammelstellen aufheben zu können. Ferner lässt er das Bachunterhaltskonzept überarbeiten und sensibilisiert die Bevölkerung für das Litteringproblem.

Hans Stark wirkt bei der Erarbeitung eines Sicherheitskonzepts mit. Ein solches soll es auch für den Langsamverkehr geben. Nicht zuletzt fällt in Starks Ressort auch die Frage, ob und wo Tempo-30-Zonen eingeführt werden sollen.

Wichtige Rolle des Gemeindeschreibers

Obwohl nicht Gemeinderatsmitglied, hat Jörg Fässler als Gemeindeschreiber und Finanzverwalter eine tragende Rolle. So unterstützt er den Gemeindepräsidenten bei der Erreichung der festgelegten Ziele im Finanzbereich. Zudem ist Fässler mit der Einführung der neuen Geschäftsverwaltung und der Umsetzung des internen Kontrollsystems beauftragt.

Die neue Ressortverteilung

Die Mitglieder des Gemeinderates Kradolf-Schönenberg: Heinz Keller (SVP, bisher), Gemeindepräsident; Dominik Bosshart (FDP, neu), Ressort: Umwelt, Nachhaltigkeit, Landschaft und Entsorgung; Ursula Kessler (parteilos, bisher), Ressort: Soziales und Gesundheit; Andrea Müller-Richner (parteilos, neu), Ressort: Gesellschaft, Integration und Bildung; Hans Stark (SVP, bisher), Ressort: Öffentliche Sicherheit und Verkehr; Max Staub (FDP, bisher), Ressort: Werkbetriebe; Andrea Zuberbühler (parteilos, neu), Ressort: Kultur, Sport und Vereine. (st)

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