Gemeinsamer Name ist da: die Evangelische Kirchgemeinde Alterswilen-Hugelshofen tauft sich selbst um

Statt Alterswilen-Hugelshofen heisst die Evangelische Kirchgemeinde neu Kemmental. Diese Änderung nehmen die Stimmbürger grossmehrheitlich an. Der Name schliesse die Bürger aller Dörfer der Kirchgemeinde mit ein.

Manuela Olgiati
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Kirchenpräsident Hanspeter Krüsi und Pfarrer Andreas Reich feiern gemeinsam den neuen Namen der Kirchgemeinde.

Kirchenpräsident Hanspeter Krüsi und Pfarrer Andreas Reich feiern gemeinsam den neuen Namen der Kirchgemeinde.

Bild: Manuela Olgiati (Alterswilen, 24. August, 2020)

«Wir haben bereits an der Kirchgemeindeversammlung im Februar über einen Namenswechsel nachgedacht», sagt Kirchenpräsident Hans Krüsi. Am Montagabend wickeln die 25 stimmberechtigten Kirchbürger in der Kirche von Alterswilen die traktandierten Geschäfte ab. «Die Zeit ist reif für einen neuen Namen», sagt ein Votant.

Seit 20 Jahren lautet die Namensbezeichnung Evangelische Kirchgemeinde Alterswilen-Hugelshofen. «Die Gemeinde zwischen Weinfelden und Kreuzlingen bildet aber das Kemmental», sagt Krüsi.

Die Kemmentaler sind sich einig. «Alle Behörden im Kemmental heissen auch so, weil das Tal mit seinen Dörfern umfassend verbunden sei», sagt Krüsi. Die politische Gemeinde und die Schulgemeinde werden mit Kemmental bezeichnet. Die Kirche möchte nicht hintenanstehen. Das Kemmental umfasse alle Dörfer. Nach kurzer Diskussion heissen die Kirchbürger die Namensänderung zur Kirchgemeinde Kemmental grossmehrheitlich gut.

Reich bereitet sich auf Pfarrwahl vor

Der Kirchenpräsident informierte zudem darüber, dass mit Verweser Andreas Reich eine sehr gute Zusammenarbeit bestehe. Reich hat seine Stelle im Kemmental 2018 angetreten. Er ist derzeit in der Vorbereitung für eine Pfarrwahl. Darüber hinaus hat sich die Kirchenbehörde neu konstituiert.

An der Kirchgemeindeversammlung werden die zurückgetretenen Behördenmitglieder, Christian Spadin und Peter Kuhn, gewürdigt. «Die Behörde ist immer offen für Anliegen und Ideen», sagt Krüsi. So werden die Seniorenferien auf Wunsch wieder ins Programm aufgenommen.

Die Jahresrechnung 2019, die Pfleger Hans Ludwig erläutert, weist bei einem Aufwand von 649'896 Franken und einem Ertrag von 650'964 Franken einen Gewinn von 1068 Franken aus.