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Die Vorfreude ist gross: Die TV-Sendung «SRF bi de Lüt – Sommerfest» kommt nach Bischofszell

Die TV-Sendung «SRF bi de Lüt – Sommerfest» wird im August live aus der Altstadt übertragen. Die Fernsehleute überlassen nichts dem Zufall. Letzte Woche nahmen sie den Drehort unter die Lupe.
Yvonne Aldrovandi-Schläpfer
Fernsehleute und OK-Mitglieder auf dem Hirschenplatz: vorne Heikko Böhm, Produzent SRF; Fabienne Zenger, Vize-Festwirtin; Martin Boner, Senior Producer der Volkskultursendungen beim SRF; hinten René Stierli, Ressort Bau und Sicherheit; Joël Schildknecht, Festwirt; Melanie Rietmann, OK-Präsidentin; Kurt Schwaller, technischer Leiter beim TV-Dienstleister tpc. (Bild: Yvonne Aldrovandi-Schläpfe)

Fernsehleute und OK-Mitglieder auf dem Hirschenplatz: vorne Heikko Böhm, Produzent SRF; Fabienne Zenger, Vize-Festwirtin; Martin Boner, Senior Producer der Volkskultursendungen beim SRF; hinten René Stierli, Ressort Bau und Sicherheit; Joël Schildknecht, Festwirt; Melanie Rietmann, OK-Präsidentin; Kurt Schwaller, technischer Leiter beim TV-Dienstleister tpc. (Bild: Yvonne Aldrovandi-Schläpfe)

«Lueg, Fernsehauto vo Züri!», ruft ein Knabe inmitten einer vorbeirennenden Kinderschar. Kurz darauf treffen rund 20 Personen auf dem Hirschenplatz ein. Es sind TV-Leute, das Organisationskomitee und Zuständige der beteiligten Ressorts. Sie alle werden für einen reibungslosen Ablauf sorgen, wenn im August das Schweizer Fernsehen die Sendung «SRF bi de Lüt – Sommerfest» direkt aus Bischofszell überträgt. Eine Fernsehcrew aus Zürich hat die Rosenstadt am Mittwoch besucht.

«Wir sind hier, um eine Detailbesprechung vorzunehmen. Geklärt werden die allgemeine Platzgestaltung, der Bühnenstandort, die Festwirtschaft und viele weitere Details wie beispielsweise Stromanschlüsse und Verkehrsregelung», erklärt Martin Boner, Senior Producer der Volkskultursendungen beim SRF.

Opening-Film mit Nachtwächtern

Das Schweizer Fernsehen hat sich Bischofszell im vergangenen Jahr als Austragungsort ausgesucht. «Bischofszell ist ein charmantes Städtchen und der Hirschenplatz mit seiner ansprechenden Kulisse ideal gelegen», sagt Boner. «Ich habe gehört, dass die Bischofszeller ein festfreudiges Volk sind», sagt er und lacht. Erwartet werden am Anlass 1000 bis 2000 Personen. Für viele Schweizer sei Bischofszell ein Begriff, doch nur die wenigsten wüssten, wie schön das historische Städtchen sei.

«Mit ‹SRF bi de Lüt› wollen wir den Zuschauern zeigen, wie schön unser Land ist und sie dazu animieren, den Austragungsort vielleicht selber einmal zu besuchen», führt Boner aus. Gestartet wird die Sendung jeweils mit einem unterhaltsamen Opening Film. «Wir haben uns hier für die Nachtwächter entschieden. Demnächst wird sich eine Fernsehcrew mit den Bischofszeller Nachtwächtern treffen, um eine lustige Geistergeschichte zu drehen», verrät Boner. Eine Equipe wird auch während der Rosen- und Kulturwoche anwesend sein.

Für die Sendung konnte die Swiss Army Central Band (Repräsentationsorchester der Schweizer Armee) mit ihren Tambouren engagiert werden. Die Verantwortlichen vom SRF sind in Zusammenarbeit mit dem Bischofszeller OK noch auf der Suche nach spannenden Geschichten und Menschen aus der Region, die zum Beispiel ein spezielles Handwerk ausüben oder ausgewandert sind.

«Wir werden in nächster Zeit öfters in der Gegend sein, um mit diesen ausgewählten Fernsehgästen Vorgespräche zu führen.»

Als persönliches Highlight bezeichnet Boner den eigens für die Sendung zusammengestellten Chor. Dafür werden noch Sängerinnen und Sänger aus Bischofszell und Umgebung gesucht. «Singen ist emotional und berührt. Ich finde es wunderbar, Leuten die Möglichkeit zu bieten, einmal in einer Fernsehsendung aufzutreten.» Das Lied müsse noch ausgesucht werden – sicher sei aber, dass es sich inhaltlich um Sommer und Sonne handeln wird. Auch die beiden Moderatoren der Sendung, Nik Hartmann und Annina Campell, werden ihre Ideen einbringen.

Kurt Schwaller, technischer Leiter beim TV-Dienstleister tpc, erzählt, dass am Austragungstag neun Lastwagen mit Material vor Ort sein werden. Rund sechs Kilometer Kabel müssten verlegt werden. 40 bis 50 Personen werden dann im Einsatz sein, unter anderem acht Kameraleute, Bühnentechniker und Requisiteure.

Viele Vereinsmitglieder engagieren sich

Das vierköpfige Bischofszeller Organisationskomitee hat die Arbeit im vergangenen Dezember aufgenommen. OK-Präsidentin Melanie Rietmann kümmert sich um das Administrative und ist in direktem Austausch mit den Zuständigen beim SRF. Sie betont, dass ein solcher Grossanlass nur dank der Hilfe von vielen Ehrenamtlichen – es sind etwa 180 Helfer vorwiegend aus Vereinen – und dem Wohlwollen der Direktbeteiligten durchgeführt werden kann. Das OK bedankt sich für diese Unterstützung und hofft auf ein gutes Gelingen. Die Stadt Bischofszell freue sich über die Ehre, dass die Live-Fernsehsendung aus der Rosenstadt in die ganze Schweiz ausgestrahlt wird, sagt Rietmann. «In diesem Sinne schon jetzt – herzlich willkommen in Bischofszell!»

Hinweis Die Sendung wird am Samstag, 25. August, ab 20.10 Uhr live auf SRF 1 übertragen.

Sänger und Geschichten

SRF sucht Sängerinnen und Sänger, die ihre Heimat als Chor live präsentieren. Gesangserfahrung ist von Vorteil, aber keine Bedingung. Mehr dazu unter: www.srf.ch/sendungen/srf-bi-de-luet-live. Ebenfalls gesucht werden spannende Geschichten und Menschen aus Bischofszell oder aus der Region. Melden können sich Leute, die erzählen möchten, was ihnen Heimat bedeutet. Interessant sind auch Originale und stille Helden. Vorschläge können an folgende Adresse gesandt werden: ortsgeschichte@srf.ch. Die Anmeldefrist läuft in beiden Fällen bis 30. Juni 2018. (yal)

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