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Die US-Car-Szene war zu Gast
in Tägerwilen

Rund 150 Fans nahmen mit ihren Fahrzeugen am Sonntag am Treffen beim Restaurant Louisiana teil. Sie präsentierten Schönheiten mit viel PS und glänzenden Armaturen.
Hana Mauder Wick
Desiree Medame und Axel Kop mit ihrem Chevrolet Camaro. (Bild: Hana Mauder Wick)

Desiree Medame und Axel Kop mit ihrem Chevrolet Camaro. (Bild: Hana Mauder Wick)

Das ist ein Sound: Ein kraftvolles Brummen kündigt die Ankunft eines neuen Autos auf dem Kiesplatz vor dem Louisiana in Tägerwilen an. Sogar im Leerlauf sorgt dieser Klang bei Fans der US-Cars für Gänsehaut. Rock’n’Roll auf Rädern. Hanspeter Kurz aus Oberglatt steigt aus einem auf Hochglanz polierten Hingucker. «Das ist ein 1959er Ford Fairlande 500 Skyliner», erklärt er lässt die Tür zufallen. Gefahren wird nur bei schönen Wetter. Denn 16 Jahre lang hat er nach just diesem Exemplar gesucht und es dann mit einem «Quantum Glück» gefunden.

Keine reine Männersache

«Schönheit liegt im Auge des Betrachters», meint Maximilian Huber aus Altnau. Er steht vor seinem Buick Wildcat Nailhead. Er wisse nur von einem exakt solchen Model im Thurgau und vielleicht einer Handvoll in der Schweiz. Fünf Meter und 53 Zentimeter lang. 6,6 Liter-Motor, der unter der Haube schnurrt. Soweit das Auge reicht: Unikate, Individualisten mit Kraft und Komfort. Unter ihrer Haube schnurrt der Klang der Geschichte. Martin Sinzig aus Berg ist da, der seinen Chevrolet Chevelle Malibu Super Sport vier Jahre lang restauriert hat. Fasziniert von seinem 300-PS-starken Schmuckstück liess er sich dazu inspirieren, ein Buch über Louis Chevrolet zu schreiben. Aber nein, die Liebe zu Motoren ist keine reine Männersache. «Ich schraube in jeder freien Minute herum», erklärt Desiree Medame aus Neuwilen. «Mein Herz schlägt vor allem für die Oldtimer», meint sie. Auch die jüngere Generation lässt hier gern den Blick wandern. Zum Beispiel der 12-jährige Lenny Obwegeser aus Eschlikon: «Ich bin mit meinen Eltern auf einer Harley hergefahren», sagt er. «Hier findet man altes Zeug, das noch richtig Kraft hat.»

Viele Bikes sind Unikate

Die US-Bikes lassen sich nicht die Show stehlen. Mit viel glänzendem Chrom und schmucken Features stehen hier Harleys & Co. als Blickfang. «Diese Bikes sind oft Unikate. Wer sich für so ein Bike entscheidet, muss Liebe zur Mechanik mitbringen.» Alex Huber weiss, wovon er spricht. Sein versiertes Auge sieht die Schönheit im Detail. Da ein hoher Lenker, dort ein «Survivor», ein Bike, das nicht mehr gebaut wird. «Wir organisieren das US-Cars und Bikes zum dritten Mal», erzählt Arthur Rohlof. Mit wir meint er sich, seine Frau Käthi und Sohn Julian. Heute haben sie alle Hände voll zu tun. Stilecht zum Geschehen da draussen brutzelt man im Restaurant Amerikanisches von Baken bis Burger. Er selber ist ein grosser Fan: «Von Dodge, Chevrolet, Chrysler, Oldtimern, Buikes und Harleys ist hier alles zu sehen. Wir haben sicher 150 Fahrzeuge hier.» Manche Schaulustige nehmen es mit dem Technischen Drumherum gar nicht so genau. «Wow, der ist ja pink!» ruft ein kleines Mädchen und zerrt ihren Papa zu einem Buick.

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