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Interview

Die Thurgauerin Anita Buri sieht sich nicht als neue Missen-Mami

Die Geschäftsführer der Miss Schweiz suchten nach einer neuen Managerin und fanden sie in der Thurgauerin Anita Buri. Sie übernimmt damit die Betreuung der Miss Schweiz Jastina Doreen Riederer.
Ines Biedenkapp
Anita Buri freut sich auf die neue Herausforderung. (Bild: Reto Martin)

Anita Buri freut sich auf die neue Herausforderung. (Bild: Reto Martin)

Anita Buri, herzlichen Glückwunsch. Sie sind die neue Missen-Mami.

Oh, bitte nicht Missen-Mami. Ich kümmere mich wirklich rein um das Booking.

Wie kam es eigentlich dazu?

Die Miss Schweiz Organisation hatte mich bereits in der ersten Woche als Coach gebucht, um die neue Miss in die Welt des Showbusiness einzuführen. Eine der Geschäftsführerinnen, Angela Fuchs, ist gerade erst zurückgetreten. Nun werden die beiden verbleibenden Geschäftsführer das Unternehmen neu strukturieren. Sie brauchten jemanden, der das Management der Miss weiterführt. Man hat mich dafür angefragt. Wir «Missen» halten doch zusammen. (lacht)

Warum glauben Sie, hat Ihre Vorgängerin die Tätigkeit niedergelegt?

Ich war ziemlich überrascht. Ich wurde nur per SMS darüber informiert, sonst weiss ich nichts. Details gehen mich nichts an. Ich realisiere Bookings für die Miss, mehr nicht. Mir liegt es aber sehr am Herzen, dass Jastina weiter betreut wird.

Welche Aufgaben stehen nun erst einmal an?

Zurzeit arbeite ich 50 bis 60 Prozent für meine eigene Firma, jetzt kommt noch das Pensum für Jastina hinzu. Ich habe gerade erst angefangen und bin am Herausfinden, wie viel Zeit dieser Zusatz in Anspruch nimmt.

Haben Sie jemanden der Ihnen hilft?

Nein, ich bin alleine im Büro. Ich habe aber eine Chefin und einen Chef. Ich hole mir daher bei einigen Dingen das OK der Geschäftsleitung ein. Wir sind gerade dabei uns kennenzulernen.

Worauf legen Sie bei Ihrer neuen Aufgabe besonders viel Wert?

Dass Herr und Frau Schweizer Jastina richtig kennenlernen und sehen, was für ein toller Mensch die Miss Schweiz ist. Bis jetzt ist man leider nur auf oberflächlichen Themen herumgeritten. Ich finde, da darf man ruhig näher reinschauen.

Haben Sie sich in den letzten Tagen bereits ein wenig einarbeiten können?

Bisher steht schon fast alles. Mail und Telefon funktionieren. Mir fehlt nur noch ein neuer Drucker. Ich richte also das Büro ein und beantworte viele Telefonanfragen. Ausserdem werde ich mich zuerst einfach einmal in Jastinas Agenda einlesen. Das Image der Miss Schweiz ist ein wenig angeschlagen.

Woran liegt das?

Leider sind wir im Zeitalter des TV-Trashs. Einiges funktioniert heute anders. Als Jastina zur Miss gewählt wurde, hat man sie automatisch in die Trash-Schublade gesteckt. Der Titel «Miss Schweiz» wurde früher mit Respekt und Eleganz behandelt. Ich wünsche mir diesen Respekt zurück. Die Themen, die man anfänglich bei Jastina angesprochen hat, waren haarsträubend. Wir schauen jetzt vorwärts. Schwamm drüber.

Wie wollen Sie das Image bessern?

Ich bin für das Management von Jastinas Terminen verantwortlich. Es ist meine Aufgabe ihr Anweisungen, die den Job betreffen, zu geben. Sie soll sie selbst bleiben können. Ich werde mich noch mit ihr zusammensetzen und herausfinden, wo sie hin will und ihre Stärken und Schwächen spüren. Ich habe dieses Mandat erst gerade angenommen und kann noch nicht mehr sagen.

Sieht sich nicht als neue Missen-Mami: die Thurgauerin Anita Buri. (Bild: Reto Martin)

Sieht sich nicht als neue Missen-Mami: die Thurgauerin Anita Buri. (Bild: Reto Martin)

Klingelt bereits täglich das Telefon?

Das Telefon glüht. (lacht) Ich arbeite zurzeit wirklich hauptsächlich für die Miss Schweiz.

Wie lange werden Sie die Koordination übernehmen?

Ich arbeite im Auftrag und bin spontan eingesprungen. Wie es weitergeht, wird sich zeigen. Momentan sind wir in der «Schnupperphase». Ich bin motiviert, wenn dies eine langfristige Zusammenarbeit wird.

Welche Projekte stehen in nächster Zeit zusammen an?

Wir werden eine Primarschule im Aargau besuchen. Ich bin als Instruktorin für mein Projekt «Fitness for Kids» dabei, während Jastina Kinder über Mobbing aufklärt. Das ist ihr Hauptanliegen.

Haben Sie sich schon mit Miss Schweiz abgesprochen?

Ja klar, wir sind täglich in telefonischem Kontakt.

Zur Person

Anita Buri (39) ist Mutter eines Sohnes. Aufgewachsen ist sie in Berg und wohnt heute in Baden (AG). 1999 war sie Miss Schweiz, bringt also 18 Jahre Erfahrung in der Branche mit. Sie ist Unternehmerin, Model, Moderatorin, Fitnesscoach und Eventmanagerin.

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