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Die Thurgauer sind laut Bundesrat Ueli Maurer richtige «Fäschtibrüeder»

Bundesrat Ueli Maurer hat am 73. historischen Schwaderlohschiessen die Festrede gehalten. Er bewies am Sonntag seine Volksnähe und suchte das Gespräch mit Schützen und Organisatoren.
Mario Testa
Die Thurgauer Regierungspräsidentin Cornelia Komposch, Bundesrat Ueli Maurer und der ehemalige Radprofi Daniel Markwalder fahren mit dem Velo ans Fest. (Bild: Andrea Stalder)

Die Thurgauer Regierungspräsidentin Cornelia Komposch, Bundesrat Ueli Maurer und der ehemalige Radprofi Daniel Markwalder fahren mit dem Velo ans Fest. (Bild: Andrea Stalder)

«Das Militärvelo hatte Dreck in den Speichen. Das wackelige Fahren hat nichts damit zu tun, dass ich gestern bis drei Uhr in der Früh in Basel an einer Hochzeitsfeier war», sagt Bundesrat Ueli Maurer und lacht herzlich. «Aber mein Auftritt war schon etwas peinlich», verrät er. Er sitzt nach dem Apéro in der Schwaderlohhalle mit Divisionär Willy Brülisauer und Mowag-Verkaufsleiter Urs Engeli im neuen Piranha und unterhält sich köstlich.

Für einmal ist der Bundesrat als Privatperson unterwegs. Wie so oft reiste er mit dem eigenen Auto an. Ohne Sicherheitspersonal, ohne Krawatte, sondern ganz legere im blau-weiss karierten Hemd – und ohne Brille. «Die habe ich vergessen und kann daher nicht schiessen. Aber auch mit Brille müssten wir die Schiessanlage evakuieren, wenn ich auf eine Scheibe ziele», so der ungeübte Schütze.

Plauder- und Lehrstunde für den Magistraten

Der Festredner der 73. Ausführung des historischen Schwaderlohschiessens ist bestens gelaunt. Er habe eben gerne Feste in der Ostschweiz. Als richtige «Feschtibrüeder» bezeichnet er die Thurgauer. «Nebst dem gesellschaftlichen Teil nehme ich immer viel Spannendes mit nach Bern. Wie jetzt. Da bekomm ich eine Lehrstunde in Sachen Militärfahrzeuge», sagt der Bundesrat und lacht Urs Engeli an.

Ueli Maurers Anwesenheit kommt gut bei Schützen und Gästen an. «Ich finde es toll, dass der Bundesrat heute hier ist. Er ist ein hemdsärmeliger Typ», findet Schütze Erich Eichenberger. Präsident Heinz Nater freut sich besonders über den Besuch von «Ueli», wie er ihn seit einem feucht fröhlichen Abend vor vielen Jahren nennen darf. «Dass er nun wirklich hier ist, finde ich grossartig», sagt Nater ganz euphorisch. Dem Bundesrat zu Ehren organisierte der Präsident die Fahnenträger der Stammselektionen sowie zwei Polizeitambouren, die für den Gast aus dem Bundeshaus Spalier standen.

Regierungspräsidentin lobt die Gemeinschaft

Nebst dem Bundesrat waren weitere Politiker zu Gast. So richtete die Thurgauer Regierungspräsidentin Cornelia Komposch das Wort an die Schützen und lobte die Schweizer Schiesssportfamilie und die Schwaderlohgemeinschaft im Speziellen. «Es sind engagierte, mit der Schweiz verbundene, tolle Menschen», sagt sie.

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