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Die «Swissness» bleibt im Kanton - 150 Arbeitsplätze wandern von Arbon nach Sulgen

Auf diesen Moment hatten die Verantwortlichen bei der V-Zug Kühltechnik AG seit über drei Jahren hingearbeitet – am Montagmorgen legten sie an der Zelgstrasse in Sulgen den Grundstein für ihr neues Kühlschrankwerk.
Hannelore Bruderer
Die riesige Baustelle an der Zelgstrasse in Sulgen. Hier entsteht das Werk von V-Zug. (Bild: PD/Jonas Manser)

Die riesige Baustelle an der Zelgstrasse in Sulgen. Hier entsteht das Werk von V-Zug. (Bild: PD/Jonas Manser)

Die Büros in der Schweiz, die Produktion im kostengünstigeren Ausland – ein Weg, den viele Industrieunternehmen wählen. Die V-Zug Kühltechnik AG folgt diesem Trend nicht. Sie setzt bewusst auf «Swiss Made» und baut in Sulgen ein neues Kühlschrankwerk. Mit dem Aushub ist bereits im September begonnen worden, am Montagmorgen erfolgte die feierliche Grundsteinlegung. Zum Ereignis fanden sich über zwei Dutzend Personen beim eigens aufgebauten Zelt am Rand der Baustelle ein.

«Wir haben den Bereich Kühltechnik erst vor fünf Jahren übernommen und können bereits auf eine Erfolgsgeschichte zurückschauen», sagte Dirk Hoffmann, CEO der V-Zug AG. «Der Ausbau der Kühltechnik ist in unserem Unternehmen ein langfristiges strategisches Ziel. Mit der heutigen Grundsteinlegung ist ein Meilenstein erreicht.»

Die kupferne Box ist mit Dokumenten gefüllt (v.l) Beat Weiss (Geschäftsführer MZ Infra AG), Gerhard Brun (Burckhardt + Partner, Architekt), Dirk Hoffmann (CEO V-Zug AG), Regierungsrat Walter Schönholzer, Max Herger (Geschäftsführer V-Zug Kühltechnik AG), Andreas Opprecht (Gemeindepräsident Sulgen), Daniel Keist (CFO Metall Zug AG), Beat Schönholzer (früherer Landbesitzer). (Bild: PD/Jonas Manser)

Die kupferne Box ist mit Dokumenten gefüllt (v.l) Beat Weiss (Geschäftsführer MZ Infra AG), Gerhard Brun (Burckhardt + Partner, Architekt), Dirk Hoffmann (CEO V-Zug AG), Regierungsrat Walter Schönholzer, Max Herger (Geschäftsführer V-Zug Kühltechnik AG), Andreas Opprecht (Gemeindepräsident Sulgen), Daniel Keist (CFO Metall Zug AG), Beat Schönholzer (früherer Landbesitzer). (Bild: PD/Jonas Manser)

Zuerst eine Umzonung

Dass dieser Meilenstein nur mit sehr viel Ausdauer und durch das Überwinden etlicher Hürden erreicht werden konnte, erwähnten nicht nur er und Beat Weiss, der Geschäftsführer der Firma MZ Infra AG, die für sämtliche Bauten der V-Zug AG zuständig ist, sondern auch alle anderen Redner vor und nach ihnen. Bevor der Neubau neben der Firma Belimed, die ebenfalls zur V-Zug AG gehört, bewilligt werden konnte, musste erst eine Umzonung erfolgen.

Vollproduktion ab 2022

Das Kühlschrankwerk der V-Zug Kühltechnik AG hat ihr Domizil derzeit in gemieteten Räumen in Arbon. Die Gebäude des neuen Werks in Sulgen werden gemäss Planung bis im Juni 2020 erstellt und anschliessend ausgebaut. Bis Januar 2022 wird die Produktion vollständig nach Sulgen verlegt. «Da Sulgen nicht allzu weit von Arbon entfernt ist, sind wir überzeugt, dass uns unsere rund 150 Mitarbeitenden folgen und wir weiterhin auf sie zählen können», sagt Max Herger, Geschäftsführer der V-Zug Kühltechnik AG. (hab)

Dieses Unterfangen erwies sich, bedingt durch die neue Raumplanung, als langwierig und komplex. Es beschäftigte nicht nur die Projektleiter und die Gemeinde Sulgen, auch die Thurgauer Regierung und sogar der Bund waren involviert. «Es war eine meiner ersten Handlungen nach meinem Amtsantritt», sagte Regierungsrat Walter Schönholzer an der Grundsteinlegung. «Ihr habt viel investiert, bevor ihr überhaupt wusstet, dass hier gebaut werden kann», lobte er das Engagement der Firma V-Zug.

Keine einzige Einsprache

Lobende Worte fand der Regierungsrat auch für die Einwohner der Gemeinde Sulgen. «Sie haben dem Investor vertraut und das Projekt ohne eine einzige Einsprache begrüsst.»

Gemeindepräsident Andreas Opprecht bedankte sich für die gute und unkomplizierte Zusammenarbeit und sagte:

«Es ist eine grosse Freude für uns, dass dieses moderne und in der Schweiz einzigartige Werk in unserer Gemeinde stehen wird.»

Alle Redner legten einen Gegenstand in einen kupfernen Behälter, der danach verschweisst und mit einem Kran in der Bodenplatte des künftigen Bürotrakts platziert wurde.

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