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Die SVP kehrt in den Stadtrat Bischofszell zurück

Mit Bruno Niedermann schafft die stimmenstärkste Partei des Kantons Thurgaus im Stadtrat Bischofszell ein Comeback. Stadtpräsident Thomas Weingart erzielt erneut ein Glanzresultat.
Georg Stelzner
Pascale Fässler-Bächinger (FDP), Bruno Niedermann (SVP), Nina Rodel (CVP), Stadtpräsident Thomas Weingart (parteilos), Christina Forster (CVP), Boris Binzegger (SP) und Jorim Schäfer (GLP) freuen sich vor dem Rathaus über ihr Wahlresultat.

Pascale Fässler-Bächinger (FDP), Bruno Niedermann (SVP), Nina Rodel (CVP), Stadtpräsident Thomas Weingart (parteilos), Christina Forster (CVP), Boris Binzegger (SP) und Jorim Schäfer (GLP) freuen sich vor dem Rathaus über ihr Wahlresultat.

Da es genauso viele Sitze wie Kandidierende gab und niemandem ein Scheitern prognostiziert wurde, fehlte den Gesamterneuerungswahlen in der Rosenstadt das Spannungsmoment früherer Jahre. Das Interesse konzentrierte sich folglich auf die individuellen Stimmenzahlen und bei den Wahlen für den Stadtrat zusätzlich auf die Rangfolge.

Als Einziger konnte Stadtpräsident Thomas Weingart die Marke von 1000 Stimmen übertreffen. Der parteilose Amtsinhaber erzielte 1033 Stimmen. Das absolute Mehr von 535 Stimmen übertraf er damit bei weitem. Wie schon vor vier Jahren wünschten sich nur 35 Wähler ein anderes Stadtoberhaupt.

Stadtpräsident begrüsst Einbindung der SVP

Thomas Weingart war überwältigt: «In einem politischen Amt so eindrücklich bestätigt zu werden, ist grossartig.» Damit habe er nicht gerechnet, gestand Weingart unter Hinweis auf zurückliegende Geschäfte wie die Zukunft des Altersheims Bürgerhof oder die Einführung des Parkierungsreglements, welche in der Bevölkerung kontrovers diskutiert worden waren.

Zufrieden äusserte sich Weingart auch über die Rückkehr der SVP in die Bischofszeller Exekutive. Die Einbindung dieser wichtigen Partei werde auch die behördliche Arbeit erleichtern, mutmasste der alte und neue Stadtpräsident.

Absolutes Mehr von allen klar übertroffen

Bruno Niedermann, der künftige SVP-Stadtrat, war mit seinem Abschneiden zufrieden. Er belegte mit 665 Stimmen hinter fünf bisherigen Stadtratsmitgliedern zwar nur Rang 6, hatte jedoch überhaupt keine Mühe, das erforderliche absolute Mehr von 443 Stimmen zu übertreffen. Er werde sich mit ganzer Kraft für sein Ressort einsetzen, versicherte Niedermann.

Die fünf wiederkandidierenden Mitglieder schnitten bei der Wahl so ab: Nina Rodel (CVP), 909 Stimmen; Christina Forster (CVP), 896 Stimmen; Pascale Fässler-Bächinger (FDP), 886 Stimmen; Boris Binzegger (SP), 833 Stimmen; und Jorim Schäfer (GLP), 826 Stimmen. Auf vereinzelte andere Personen entfielen total 291 Stimmen. Leer eingegangen waren 53 Wahlzettel, ungültig 15. Die Stimmbeteiligung lag bei 31,6 Prozent und war damit fast gleich hoch wie jene bei der Wahl des Stadtpräsidenten.

Tolnai und Vonarburg neu in der RPK

In der fünfköpfigen Rechnungsprüfungskommission (RPK) der Stadt Bischofszell mussten zwei zurücktretende Mitglieder ersetzt werden. Gewählt wurden die folgenden Frauen und Männer: Rita Haupt (parteilos, bisher), 882 Stimmen; Andreas Tolnai (parteilos, neu), 876 Stimmen; Silvan Vonarburg (CVP, neu), 876 Stimmen; Samela Dedovic (CVP, bisher), 854 Stimmen; und Susanne Frischknecht (SP, bisher), 846 Stimmen. Vereinzelte bekamen insgesamt 56 Stimmen. Die Stimmbeteiligung lag bei 31 Prozent. (st)

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