Die Stadt Weinfelden hat ein offenes Ohr und mehr Platz für Beizer

Um trotz Abstandsregeln genügend Gäste bewirten zu können, dürfen die Gastronomen in Weinfelden ihre Gartenbeizen erweitern. Die Stadt bietet ihnen eine unkomplizierte Lösung an.

Sabrina Bächi
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Stadtschreiber Reto Marty und Stadtrat Hans Eschenmoser sitzen an einem der «Felsenkeller»-Tische beim Rathaus.

Stadtschreiber Reto Marty und Stadtrat Hans Eschenmoser sitzen an einem der «Felsenkeller»-Tische beim Rathaus.

(Bild: Sabrina Bächi)

«Wir wollen unkomplizierte und niederschwellige Hilfe anbieten», sagt Stadtrat Hans Eschenmoser. Gemeint ist damit eine kulante Handhabung für Restaurationsbetriebe, die wegen der Abstandsregel mehr Platz für ihre Gartenwirtschaften benötigen. Möchten Wirte öffentlichen Grund für Tisch und Stühle nutzen, brauche es normalerweise ein Baugesuch, erklärt Stadtschreiber Reto Marty.

Derzeit gilt eine andere Vorgehensweise: «Die Wirte richten ihre Anfrage an das Amt für Sicherheit, es wird ein Augenschein vor Ort genommen und eine mündliche Zusage gemacht», sagt Eschenmoser. Dies gelte aber nur während der Coronazeit, ergänzt Marty.

«Wir wollen den guten Ruf der Gastronomen sichern und dass sie ihren Kunden das Bestmögliche bieten können.»

Eschenmoser ist offen für weitere Vorschläge zur Nutzung öffentlichen Raumes, «ich habe ein offenes Ohr, wenn Leute Eigeninitiative zeigen.»

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