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Die Stadt Romanshorn nimmt Anfang des nächsten Jahres die Jugendarbeit versuchsweise wieder auf

Sie soll breiter abgestützt und näher bei den Jugendlichen sein. Der ehemalige Jugendtreff spielt weiter eine zentrale Rolle.
Markus Schoch
Machen gemeinsame Sache: Die Romanshorner Stadträtin Tamara Wiederman, der Salmsacher Gemeinderat Raphael Betschart und Helena Städler, die Vizepräsidentin der Sekundarschule Romanshorn-Salmsach.

Machen gemeinsame Sache: Die Romanshorner Stadträtin Tamara Wiederman, der Salmsacher Gemeinderat Raphael Betschart und Helena Städler, die Vizepräsidentin der Sekundarschule Romanshorn-Salmsach.

Ein Jahr hat sich die Hafenstadt Zeit genommen, ein neues Konzept zu entwerfen. Jetzt liegt es vor. Mit der Umsetzung geht es im kommenden Januar los. Weiter eine zentrale Rolle spielen soll der Jugendtreff, der neu Jugendraum heisst und den die Stadt im Sommer 2018 vorübergehend geschlossen hat, was bei den Jugendlichen nicht gut ankam.

Mitglieder des Schülerrats der Sek gelangten im März mit der dringenden Bitte an den Stadtrat, den Betrieb an der Salmsacherstrasse neben dem Kino Roxy wieder aufzunehmen. Um ihrer Forderung Nachdruck zu verlangen, sammelten die Schüler 379 Unterschriften. Die Behörde hat ihren Wunsch erhört. Die Räumlichkeiten erhalten eine sanfte Pinselrenovation.

Details müssten noch geklärt werden

«Sicher, sauber und warm sollen sie sein», wird die zuständige Stadträtin Tamara Wiedermann in einer Mitteilung zitiert. In den nächsten Wochen und Monaten werden die Verantwortlichen jetzt die Details klären, also wann der Jugendraum geöffnet ist und welche Aktivitäten die Stadt darin anbietet.

Derzeit läuft die Ausschreibung für eine pädagogische Fachperson als operative Leitung mit einem Pensum von 60 Prozent. «Sie wird die Jugendlichen zur Partizipation ermuntern und coachen, was der Prävention und Integration dient», sagt Wiedermann. Die Pilotphase für die kommunale Jugendförderung und offene Jugendarbeit ist auf ein Jahr befristet und wird ab Sommer 2020 evaluiert. Fachlich begleitet wird sie von der Fachhochschule St. Gallen, die das neue Rahmenkonzept erstellt hat und die Stadt während der Versuchsphase beraten und begleiten wird.

Sek und Salmsach sind mit im Boot

Eine breite Vernetzung und Austausch mit Vereinen und anderen Körperschaften soll die Zusammenarbeit weiter vertiefen. Bereits personell und finanziell engagiert sind neben der Stadt die Sekundarschule Romanshorn-Salmsach sowie die Gemeinde Salmsach. Sie haben während der Versuchsphase Einsitz in der Jugendkommission der Stadt Romanshorn.

«Die Sekundarschule begrüsst und unterstützt die Neuausrichtung darum voll und ganz», sagt Vizepräsidentin Helena Städler. Überzeugt ist auch der Salmsacher Gemeinderat Raphael Betschart: «Die Begleitung und Unterstützung unserer Jugendlichen ist uns ein grosses Anliegen. Die Zusammenarbeit zwischen Romanshorn und Salmsach bietet hier viele Chancen und Ressourcen, um Ideen und Möglichkeiten optimal zu nutzen.»

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