Die Stadt Romanshorn macht vorwärts mit dem Agglomerationsprogramm

Das Projekt um den Bahnhof soll vorwärtsgebracht werden. Die Verkehrsmessungen aus letztem August sind eingeflossen.

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Der Romanshorner Bahnhofsplatz steckt in der Verwandlung zur Verkehrs-Drehscheibe.

Der Romanshorner Bahnhofsplatz steckt in der Verwandlung zur Verkehrs-Drehscheibe.

Donato Caspari (4. Dezember 2019)

(red) Zur Trägerschaft des Agglomerationsprogramms St. Gallen-Bodensee gehören die Regio Appenzell AR-St.Gallen-Bodensee sowie die Kantone Thurgau, St.Gallen und Appenzell AR. Die Stadt Romanshorn ist seit 2014 Mitglied der Regio und beteiligt sich an der Erarbeitung von Massnahmen.

Neben die ganze Regio betreffenden Massnahmen in den Bereichen Siedlung, Landschaft und Verkehr werden im Agglomerationsprogramm St. Gallen-Bodensee der dritten und vierten Generation ortsspezifische Massnahmen in Romanshorn unterstützt.

Gestaltungskonzepte sollen Schwachstellen im Langsamverkehr beheben

Dazu gehören beispielsweise Betriebs- und Gestaltungskonzepte für Stadt- und Strassenräume der Hauptverkehrsachsen, Veloverbindungen entlang dem See und zu den Nachbarstädten, Veloabstellanlagen sowie die Behebung von Schwachstellen im Langsamverkehr. Im Juni 2021 soll das Programm dem Bund zur Prüfung eingereicht werden, der Umsetzungshorizont ist 2024-2028.

Einen Fokus hat der Stadtrat in seiner Vernehmlassungsantwort zuhanden der Regio Appenzell AR-St.Gallen-Bodensee auf die Entwicklung der Bahnhofsgebiete «Romanshorn, Hafenpark», die regionalen Arbeitsplatzgebiete mit «Romanshorn, Hof» sowie neben der überregionalen auch auf die innerregionale Erreichbarkeit gelegt. Der Stadtrat Romanshorn unterstützt nach wie vor die Hauptstossrichtung des regionalen Programms und will am Gesamtbild der Agglomeration festhalten.

Projekt um Romanshorner Bahnhofsplatz wird weiter vorangetrieben

Bereits im Programm der dritten Generation enthalten war die Reorganisation des Romanshorner Bahnhofplatzes als Drehscheibe für die Nutzung verschiedener Verkehrsmittel und Verkehrsteilnehmer. Dieses Projekt wird in den nächsten Monaten seitens Stadt Romanshorn weiter vorangetrieben. Die Grundlagen dafür sind aufgearbeitet und mit der Messung der Verkehrsströme im August 2020 komplettiert.

Nächster Schritt ist nun die Vorbereitung eines Studienwettbewerbs als Diskussionsgrundlage für erste Varianten zur Reorganisation und Gestaltung. Beim Programm Agglomerationsverkehr beteiligt sich der Bund an Verkehrsinfrastrukturen von Städten und Agglomerationen.

Von Beiträgen profitieren Agglomerationen mit wirkungsvollen Programmen. Das Agglomerationsprogramm St.Gallen-Bodensee zählt schweizweit zu den besten.

Weitere Informationen hier: www.regio-stgallen.ch

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