Vielen Dank für Ihre Registrierung. Sie haben den Aktivierungslink für Ihr Benutzerkonto per E-Mail erhalten.

Vielen Dank für Ihre Anmeldung.

Vielen Dank für Ihre Bestellung. Wir wünschen Ihnen viel Spass beim Lesen.

Die Sportschulen Bürglen und Erlen behalten das Label von Swiss Olympic

Als einzige öffentliche Schulen im Kanton Thurgau tragen die Sportschulen Bürglen und Erlen das Label «Swiss Olympic Partner School». Jetzt erfolgte die Rezertifizierung.
Hannelore Bruderer
Markus Wiedmer (Schulleiter Erlen), Beni Bötschi (Trainer Erlen), Philipp Frei (Schulleiter Bürglen) sowie die Sportschüler Maël Marthaler, Dylan Obermayer und Elia Bartolomeo. (Bild: Hannelore Bruderer)

Markus Wiedmer (Schulleiter Erlen), Beni Bötschi (Trainer Erlen), Philipp Frei (Schulleiter Bürglen) sowie die Sportschüler Maël Marthaler, Dylan Obermayer und Elia Bartolomeo. (Bild: Hannelore Bruderer)

Bis zu Medaillen- oder Titelgewinnen gehen junge Sportler einen langen Weg. Ehrgeiz und Durchhaltewillen alleine genügen nicht. Sie brauchen auch ein Umfeld, das sie fordert und fördert.

Früh aufstehen, spät nach Hause kommen

Dylan Obermayer, Elia Bartolomeo und Maël Marthaler sind drei Sportschüler, die diesen Weg eingeschlagen haben und ihn erfolgreich beschreiten. Dylan Obermayer wohnt in Weinfelden und besucht die zweite Sekundarklasse in Bürglen.

«Mein Tagesablauf muss gut geplant sein, denn ich gehe morgens um 6.30 Uhr aus dem Haus und komme abends oft erst gegen 20 Uhr zurück», sagt Dylan Obermayer. An der Sportschule Bürglen werden seine Lern- und Trainingseinheiten aufeinander abgestimmt.

Schule, Sport und Freizeit

Einen anderen Weg geht Elia Bartolomeo aus Frauenfeld, der nach der 6. Klasse an die Bürgler Fussballsportschule wechselte. «Lernlandschaften waren für mich neu. Ich habe dort erfahren, wie selbständiges Lernen geht», sagt er. Nun ist Elia ins FCO (Future Camp Ostschweiz) in St. Gallen aufgenommen worden.

Nicht neu war das Modell «Selbständiges Lernen» für Maël Marthaler. Als er an die Sportschule Erlen wechselte, war er Primarschüler in Bürglen.

Das Unihockey-Nachwuchstalent sieht es als grossen Vorteil an, einen erheblichen Teil der Hausaufgaben in der Schule erledigen zu können. So liessen sich Schule, Sport und Freizeit gut vereinbaren, führt Maël Marthaler aus.

Unter die Lupe genommen

Zur Rezertifizierung wurden die Sportschulen einen Tag lang von einem Verantwortlichen von Swiss Olympic besucht. Er überprüfte die Strukturen und Leistungen der Schulen und führte Gespräche mit verschiedenen Personen - von der Schulleitung bis zu den Schülern. Zusätzlich mussten die Schulen ein umfangreiches Dossier einreichen, das die Qualität der Ausbildung dokumentiert.

Will eine Schule das Label erlangen oder erneuern, muss sie verschiedene Vorgaben erfüllen. So stellt Swiss Olympic Anforderungen an den Tagesablauf der Schüler oder an die Flexibilität des Schulmodells.

Die Schule Bürglen führt das Label seit dem Jahr 2005. «Als Partnerschule ist man stark mit den Sportverbänden verknüpft. Das Label ist ein Qualitätsausweis, der sport- und regionenübergreifend Gültigkeit hat», erklärt Schulleiter Philipp Frei.

Umfeld spielt wichtige Rolle

Auch in Erlen freut man sich über die Rezertifizierung. Schulleiter Markus Wiedmer sagt: «Die erneute Auszeichnung unterstreicht die gute Arbeit, die hier geleistet wird.»

Für Beni Bötschi, den hauptverantwortlichen Trainer, spielen die Verbindungen, die der Status als Swiss Olympic Partner School ermöglicht, eine entscheidende Rolle beim Finden von guten Anschlussmöglichkeiten. «Für das Weiterkommen im Sport braucht es nicht nur gute Leistungen, sondern auch das richtige Umfeld.»

Merkliste

Hier speichern Sie interessante Artikel, um sie später zu lesen.

  • Legen Sie Ihr persönliches Archiv an.
  • Finden Sie gespeicherte Artikel schnell und einfach.
  • Lesen Sie Ihre Artikel auf allen Geräten.