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Die Spitex AachThurLand feiert das 30-Jahr-Jubiläum

Was einst als Haus- und Krankenpflegeverein für die Region Sulgen gegründet wurde, hat sich zur erfolgreich arbeitenden Spitex AachThurLand entwickelt. Die Organisation ist in 30 Jahren zu einer anerkannten Marke geworden.
Monika Wick
Das Team der Spitex AachThurLand mit Präsident Jürg Peter. (Bild: Monika Wick)

Das Team der Spitex AachThurLand mit Präsident Jürg Peter. (Bild: Monika Wick)

Im Jahr 1987 wurden die politischen Gemeinden durch das neue kantonale Gesundheitsgesetz verpflichtet, eine öffentliche Dienstleistung in Hilfe und Pflege für zu Hause anzubieten.

Bereits zwei Jahre später nahm der neu gegründete Haus- und Krankenpflegeverein Sulgen und Umgebung seine Arbeit auf. «Damals befanden sich die Räumlichkeiten noch an der Poststrasse 13», erzählt Präsident Jürg Peter.

Nach diversen Umzügen hat die Spitex ihren Sitz heute im obersten Stockwerk des Seniorenzentrums Region Sulgen. Auch die Aufgaben der Spitex, zu deren Einzugsgebiet die Gemeinden Hohentannen, Kradolf-Schönenberg und Sulgen mit ihren rund 8000 Einwohnern gehören, sind um ein Vielfaches gestiegen.

Einsatz von Pflegefachfrauen

«Früher blieben die Leute länger im Spital und die Hausärzte machten vermehrt Hausbesuche», sagt Jürg Peter. Heute würden hochqualifizierte Pflegefachfrauen einen Grossteil dieser Aufgaben übernehmen.

Zum Dienstleistungskatalog der Spitex gehören neben Behandlungs-, Grund-, Akut- und Übergangspflege heute auch eine ambulante psychiatrische Unterstützung bei psychischen Erkrankungen, sozialen Krisen oder belastenden Lebenssituationen.

Anforderungen komplexer als früher

Im Weiteren bietet die Spitex eine Behandlung und Betreuung von Menschen mit unheilbaren, lebensbedrohlichen oder chronisch fortschreitenden Krankheiten an – mit dem Ziel, den Patienten eine möglichst gute Lebensqualität bis zum Tod zu ermöglichen.

«Die Anforderungen an die Spitex sind viel komplexer geworden», stellt Peter fest, der den Verein seit 20 Jahren präsidiert. Eine grosse Aufgabe bewältigen zudem die ehrenamtlichen Mitarbeiter des Besuchs- und Entlastungsdienstes «Für änand – mit änand».

Ziel dieses Dienstes ist es, der Vereinsamung von älteren Menschen entgegenzuwirken, die noch zu Hause leben. Dies geschieht durch regelmässige soziale Kontakte wie Gespräche, Spaziergänge oder gemeinsame Aktivitäten. «Das ist eine gefreute Sache. Leute, die diesen Dienst verrichten, sind gesucht», sagt Peter.

Solide finanzielle Basis

Entgegen allen Prognosen steht die Spitex AachThurLand auf einem gesunden finanziellen Fundament. «Wir können ein sensationelles Jahresergebnis präsentieren», erklärt Peter.

Zu verdanken sei das in erster Linie dem engagierten Personal, das Schwankungen im Arbeitsvolumen mit flexiblen Einsätzen im Seniorenzentrum oder anderen Spitex Organisationen ausgleicht. «Letztlich steht der Kunde bei uns im Zentrum. Wir setzen alles daran, seine Wünsche in einem finanziell tragbaren Rahmen zu erfüllen», sagt Peter.

Ein Wunsch des Präsidenten ist es, dass die Strukturen der Spitex AachThurLand gleich weitergeführt werden wie bisher. «So hat auch eine kleine Spitex eine Chance, weiter zu bestehen», ist der Präsident überzeugt. Des Weiteren seien Menschen vonnöten, die sich ein langfristiges Engagement im Vorstand vorstellen können.

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