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Die Skulptur bei der Altnauer Badi
ist ein Zeichen der Freundschaft

Der Gemeinderat will die ausserfamiliäre Kinderbetreuung angehen. Nach einer Umfrage sei der Bedarf ausgewiesen, hiess es an der Informationsveranstaltung am Montag.
Zur Debatte steht auch der Kauf der Schiff-Skulptur am See.
Manuela Olgiati
Die Gemeinde Altnau überlegt, die Skulptur nahe der alten Gemeindebadi kaufen. Sie erinnert an die Seegfrörne. Ihr Gegenstück steht in Hagnau. (Bild: Reto Martin)

Die Gemeinde Altnau überlegt, die Skulptur nahe der alten Gemeindebadi kaufen. Sie erinnert an die Seegfrörne. Ihr Gegenstück steht in Hagnau. (Bild: Reto Martin)

Von der Verbesserung der Verkehrssicherheit an der Moggen­strasse über den Gestaltungsplan Hafen bis zur Etappe des Hochwasserschutzprojektes: An der öffentlichen Orientierung der Gemeinde Altnau am Montag gab es Neuigkeiten zu rund einem Dutzend Themen. Rund 70 Einwohner kamen ins Martinshaus. Über einige konkrete Projekte wird im November an der Budgetversammlung abgestimmt.

«Die Gemeinde wird das Projekt familienergänzende Kinderbetreuung anschieben, weil dies mit den Legislaturzielen 2020 so definiert ist», informierte Gemeinderätin Anja Hohengasser. Für die Umsetzung sei die Gründung eines Trägervereines oder einer Organisation nötig. Möglich wäre auch ein Zusammenschluss mit einem anderen Verein. Nach den über 200 eingereichten Unterschriften der Kerngruppe und mit den Rückmeldungen aus der Umfrage bei den Eltern, habe sich ein Bedürfnis für ausserschulische Betreuung von Kindergartenkindern und Primarschülern gezeigt. Es werden Lösungsvorschläge erarbeitet. Abzuklären wäre auch Kauf oder Miete von Räumen.

Für die neue «Krone» wird noch ein Investor gesucht

Bezüglich der Weiterentwicklung des Kronenareals am See werden Teiländerungen des angepassten Gestaltungsplans im November vorliegen. Mit dem neuen Baufeld soll einem noch zu findenden Investor die Möglichkeit gegeben werden, ein neues Restaurant zwischen der Krone und der Hafenstrasse zu bauen, erklärte Gemeindepräsident Hans Feuz. Für die spätere Sanierung zu einem Gästehaus werden 2,5 Millionen Franken kalkuliert. Es gehe auch darum, die Konditionen für einen Baurechtsvertrag zu definieren.

Das Hochwasserschutzprojekt stehe auf der Prioritätenliste, sagte der Gemeindepräsident anhand von Folien. In einer ersten Etappe sollen Arbeiten im Unterdorf realisiert werden. Gespräche mit Anwohnern und eine öffentliche Auflage im Herbst schaffen Transparenz. An der Budgetgemeindeversammlung werde der Gemeinderat den Gemeindeanteil des Verpflichtungskredites über 170'000 Franken zur Abstimmung bringen.

Eine Zustimmung der Gemeindeversammlung ist auch für die Eingliederung einer Unterhaltskommission für alle Flur- und Waldstrassen nötig, damit die Gemeinde die Waldhütte kaufen könnte. Diese kostet 32'000 Franken.

Wer will, kann für den Kauf der Skulptur etwas beisteuern

Feuz informierte auch über einen möglichen Kauf der Skulptur am Seeufer. Das Pendant zur Skulptur vor Hagnau werde durch die Gemeinde Hagnau und den Landkreis als Zeichen der Freundschaft der beiden Regionen und Gemeinden gekauft. Der Gemeinderat habe ein Gesuch an Stiftungen zur Mitfinanzierung angefragt. Gönner könnten sich mit einem Mindestbetrag von 250 Franken am Erwerb der Skulptur beteiligen.

Nach der prekären Situation, in der der Trinkwasserverbrauch an zwei Tagen auf 2500 Kubikmeter, anstatt des Normalverbrauches von zwischen 500 und 800 Kubikmeter anstieg, sei neu eine Meldepflicht für den Trinkwassereinsatz für Kulturland ab 50 Kubikmeter vorgesehen, sagte Feuz. «Um die Lage überschaubar zu halten.» Landwirte hätten den Antrag für die Prüfung eines Brauchwassersystems gestellt.

Der Gemeinderat wird im November gewählt

Der Gemeinderat Altnau plant am 25. Oktober eine öffentliche Veranstaltung zur Ortsplanung. Ziel sei eine Abstimmung an der Gemeindeversammlung im Mai 2019 über den Rahmennutzungsplan, sagte Gemeindepräsident Hans Feuz. Von der Ausarbeitung über die Vorprüfung beim Kanton bis zur Vernehmlassung sei Geduld nötig. Der Souverän wird an der Budgetgemeinde über einen Zusatzkredit über 90000 Franken abstimmen.
Feuz informierte auch über die Gesamterneuerungswahlen. Der erste Wahlgang für den Gemeinderat wurde auf den 25. November festgelegt. Ein zweiter Wahlgang wäre für den 10. Februar 2019 vorgesehen. Bis 1. Oktober können Wahlvorschläge eingereicht werden.

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