Die Senioren in Ermatingen und Salenstein sind zufrieden

Mittagstisch, Repair-Café oder gemeinsame Theater-Besuche stehen noch auf der Wunschliste.

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Senioren schätzen Beschäftigung. Hier ein Themenbild vom Aktivierungsturnen im Weinfelder Altersheim Bannau.

Senioren schätzen Beschäftigung. Hier ein Themenbild vom Aktivierungsturnen im Weinfelder Altersheim Bannau.

(Bild: Andrea Stalder)

Im Rahmen der Überarbeitung des Alterskonzepts der Gemeinden Ermatingen und Salenstein wurden Bewohner im Alter ab 63 Jahren nach ihren Ansprüchen befragt. Jetzt liegen die Ergebnisse vor. Die Umfrage in Ermatingen und Salenstein, plus Spezialumfrage Salenstein zum Thema Wohnen im Alter, stiess auf erfreuliche Resonanz. 1058 Fragebogen wurden verschickt, 202 Antworten kamen retour, für die Salensteiner Wohnumfrage wurden 308 versandt, 74 Rückmeldungen. Rund 20 Prozent beantworteten die Fragebogen. Für den Seniorenrat Ermatingen und Salenstein «ein guter Rücklauf», wie Präsidentin Barbara Dössegger betont.

Soziales Netzwerk scheint intakt

Als Hauptanliegen erwiesen sich «Organisierte Mittagessen in Restaurants», «Répair-Café» und «Besuche von Theater und Konzerte». Projektgruppen werden diese Hauptanliegen ausarbeiten und auf die Schiene bringen, ebenso werden Erkenntnisse aus der Umfrage eingebracht. Erfreulich aus Sicht des Seniorenrates ist, dass das soziale Netzwerk in Ermatingen und Salenstein offenbar noch weitgehend intakt ist. Die meisten Befragten sind zufrieden.

Für Salenstein wurde durch Gemeinderätin Sonja Waltenspül eine zusätzliche Umfrage Wohnen im Alter in der Einheitsgemeinde Salenstein durchgeführt. Auch sie ist erfreut über den Rücklauf: Von 308 verschickten Fragebogen sind 74 Antworten gekommen. Knapp 25 Prozent. Die Mehrheit wohnt in einem Einfamilienhaus als Eigentümer – Zweipersonenhaushalt. 57 Prozent können sich einen Umzug vorstellen, für 30 Prozent kommt das nicht in Frage.

Die meisten wollen eine grosszügige Alterswohnung

Bei einem Umzug wird Ermatingen mit 68 Prozent bevorzugt wegen der Einkaufsmöglichkeiten, Post, Bank, medizinischer Versorgung und Kirche. Ins Auge gefasst wird auch ein Umzug nach Mannenbach, wegen des öffentlichen Verkehrs und dem Dorfladen plus Restaurants. Bei einem Umzug wird mit 65 Prozent eine grosszügige altersgerechte Wohnung bevorzugt, gefolgt von einem Mehrgenerationenhaus oder einer kleinen Alterswohnung (21 Prozent).

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