FDP-Präsidentin Petra Gössi zu Besuch in Arbon: «Die Schweiz allein kann die Welt nicht retten»

Zwei illustre Gäste diskutierten auf Einladung der FDP Roggwil-Freidorf über die Schweiz: Petra Gössi und Hansjörg Brunner.

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Petra Goessi, Parteipräsidentin der FDP, diskutierte auf Einladung der jüngsten Thurgauer FDP-Ortspartei Roggwil-Freidorf vor rund 100 Interessierten mit Hansjörg Brunner über die Schweiz.

Petra Goessi, Parteipräsidentin der FDP, diskutierte auf Einladung der jüngsten Thurgauer FDP-Ortspartei Roggwil-Freidorf vor rund 100 Interessierten mit Hansjörg Brunner über die Schweiz. 

Peter Klaunzer / KEYSTONE

Nachhaltig vorwärts kommt die Schweiz mit lösungsorientierten aktiven Menschen und innovativen Wirtschaftsbetrieben; das sagten am Dienstagabend Petra Gössi, Parteipräsidentin der FDP Schweiz und Hansjörg Brunner, Präsident des Thurgauer Gewerbeverbandes in der von Philipp Gemperle geführten Podiumsdiskussion in Arbon.

«Eine kluge Umweltpolitik ist eine Chance für die Wirtschaft und Gesellschaft.» Petra Gössi und Hansjörg Brunner, waren sich beim Anlass in der Haustechnik Eugster AG in Arbon einig:

«Es braucht Unternehmer, die mit Herz und eigenem Willen neue nachhaltige Technologien vorantreiben und weniger Verbote und staatliche Eingriffe.»

Wie marktwirtschaftliche Lösungen im Sinne der Freisinnigen funktionieren, lebe Gastgeber Daniel Eugster in seinem mit dem Solarpreis ausgezeichneten Neubau vor, sagte die Parteipräsidentin, die mit Hansjörg Brunner auf Einladung der jüngsten Thurgauer FDP-Ortspartei Roggwil-Freidorf vor rund 100 Interessierten diskutierte.

«Auch wir Gewerbler sind in der Pflicht»

«Die Schweiz allein kann die Welt nicht retten, aber wir können mit gutem Beispiel vorangehen und unsere fortschrittlichen Technologien exportieren.» Nachhaltigkeit sieht Petra Gössi denn auch als Wettbewerbsvorteil und ist überzeugt: «Massnahmen erzielen nur dann eine Wirkung, wenn sie nahe beim Menschen sind und von diesen verstanden und akzeptiert werden». Dazu erklärte Hansjörg Brunner, er wünsche sich weitsichtige, mutige Unternehmer und Menschen, die sich aktiv in der Gemeinschaft einbringen.

«Wir sind ein Land von KMU-Betrieben und betreiben exzellente Forschung. Die Politik muss dafür gute Rahmenbedingungen schaffen».

Sowohl Gössi wie auch Brunner bezeichneten das Milizsystem in der Politik als Erfolgsmodell. «Auch wir Gewerbler sind in der Pflicht. Einerseits indem wir uns selbst einbringen. Aber auch, indem wir unsere Mitarbeitenden ermutigen und ihnen ermöglichen, Verantwortung in öffentlichen Ämtern zu übernehmen», sagte Hansjörg Brunner. Nach der Talkrunde war die Reihe am Publikum. Es stellte Fragen und führte die Diskussion beim anschliessenden Apéro weiter.