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Die Romanshorner Swing Kids gehen in Japan auf Tournee: «Wir haben dort viele Fans», sagt Bandleader Dai Kimoto.

Heute Donnerstag fliegt die Kinder-Big Band ins ostasiatische Land. Viel Vergnügen abseits der Bühnen werden die Musiker und Musikerinnen nicht haben. Es fehlt die Zeit: Die Swing Kids geben innerhalb von 18 Tagen 14 Konzerte. Dai Kimoto freut sich nicht nur auf die vielen Auftritte.
Markus Schoch
Die Swing Kids haben fast jede Woche einen Auftritt: Hier am Neujahrsempfang in Salmsach 2018. (Bild: Reto Martin)

Die Swing Kids haben fast jede Woche einen Auftritt: Hier am Neujahrsempfang in Salmsach 2018. (Bild: Reto Martin)

Herr Kimoto, die Swing Kinds gehen wieder auf Tournee in Japan. Für Sie nichts Besonderes mehr.

Es ist das neunte Mal und zu einer gewissen Routine geworden, das stimmt. Ich freue mich aber, wieder in meiner Heimat zu spielen.

Worauf freuen Sie sich am meisten?

Auf das Essen (lacht). Nein, im Ernst: Auf die Auftritte, die vielen Begegnungen und das Wiedersehen mit Freunden.

Und wie sieht es bei den Jugendlichen aus?

Für die meisten ist es zwar auch nicht das erste Mal. Nur für vier der 14 Kinder ist Japan eine Premiere. Die Vorfreude ist jedoch bei allen riesig.

Auch wegen des Essens?

Nein, einer der Höhepunkte im Rahmenprogramm für sie ist eher der Besuch des Disneylands in Tokio.

Bleibt überhaupt viel Zeit, sich das eine oder andere anzuschauen?

Doch, schon. Aber hauptsächlich stehen wir auf der Bühne. Wir haben innerhalb von 18 Tagen 14 Auftritte im ganzen Land, in grossen Städten wie Tokio oder Kyoto selbstverständlich, aber auch an kleineren Orten. Wir sind viel unterwegs mit Bus, Bahn und einmal sogar mit einem Schiff, auf dem wir übernachten.

Wo treten die Swing Kids auf?

In Konzertsälen mit bis zu 1000 Plätzen. Wir gehen aber auch in drei oder vier Schulen.

Sie haben alles von der Schweiz aus organisiert?

Nein, die Swing Kids haben mittlerweile in Japan viele Fans, die sich am jeweiligen Ort um alles kümmern und auch Werbung für die Konzerte machen.

Ein japanisches Filmteam bei den Dreharbeiten am Romanshorner Hafen für die Uniqlo-Werbung. (Bild: PD)

Ein japanisches Filmteam bei den Dreharbeiten am Romanshorner Hafen für die Uniqlo-Werbung. (Bild: PD)

Die Swing Kids haben vor zwei Jahren Werbung für den japanischen Modegiganten Uniqlo gemacht. Finanziert er die Tournee?

Nein, das war eine einmalige Angelegenheit. Wir zahlen alles selber, was sonst keine vergleichbare Band auf der Welt schaffen dürfte. Das Geld haben wir mit unserer Musik verdient. Wir treten im Jahr zwischen 40 und 45 Mal auf. Wir haben für die Tournee keine Sponsoren, und auch die Eltern müssen für nichts aufkommen.

Sind Sie die einzige Betreuungsperson für die Kinder?

Nein, in Japan werden wir von einer Dolmetscherin begleitet, und auch ein ehemaliger Saxofonist der Swing Kids sowie Lisa Stoll und ihr Freund kommen mit.

Lisa Stoll mit dem Alphorn?

Lisa Stoll. (Bild: PD)

Lisa Stoll. (Bild: PD)

Ja, ich habe für sie zwei Stücke für unsere neueste CD komponiert und gefragt, ob sie Zeit habe, mit uns nach Japan zu fahren. Eine Woche lange konnte sie sich freinehmen.

Das jüngste Kind auf der Tournee ist neun Jahre alt. Machen Sie sich keine Sorgen wegen des Heimwehs, das es haben könnte?

Nein, zumal das keine Frage des Alters ist. Ich hatte einmal ein siebenjähriges Mädchen dabei, und das war kein Problem. Dafür machte einem 13-Jährigen die lange Trennung von den Eltern zu schaffen.

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