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Interview

Die Romanshorner Stadtratskandidatin Tamara Wiedermann will das Stadtzentrum durch Förderung des örtlichen Gewerbes beleben

Seit knapp sechs Jahren lebt die CVP-Vertreterin in der Hafenstadt. Sie wünscht sich einen ausgeglichenen Haushalt und attraktive Angebote für die Jugend.
Annina Flaig
Tamara Wiedermann am Hafen. (Bild: Reto Martin)

Tamara Wiedermann am Hafen. (Bild: Reto Martin)

Tamara Wiedermann, Sie sind spanisch-schweizerische Doppelbürgerin und in St. Gallen geboren. Wann und wieso hat es Sie nach Romanshorn verschlagen?

Ich bin in St. Gallen geboren und im St. Galler Rheintal aufgewachsen. Von 2003 bis 2013 lebte ich mit meiner Familie in Rapperswil-Jona. Dann wollten wir unbedingt an den Bodensee und machten uns auf die Suche nach einem Ort mit guten Schulen und öffentlichen Verkehrsanbindungen. Wir entschieden uns für Romanshorn, wo wir ein Haus erwerben konnten und sehr gut aufgenommen wurden.

Sie steigen für die CVP ins Rennen um einen Stadtratssitz. Welche politische Erfahrung bringen Sie mit?

Ich kann zwar noch keine Tätigkeit in einem politischen Amt vorweisen, aber ich habe mich immer für die politischen Anliegen interessiert und nehme stets an Wahlen und an Gemeindeversammlungen teil. Die Werte der CVP entsprechen meinen Ansichten. Zudem schätze ich die Mitglieder des Romanshorner CVP-Vorstands sehr. Aus diesem Grund bin ich letztes Jahr dieser Partei beigetreten und gehe nun für sie ins Rennen.

Was motiviert Sie, jetzt für den Stadtrat zu kandidieren?

Käthi Zürcher, eine leider nicht mehr antretende Stadträtin, hat eine Nachfolge gesucht. Sie hat mir von ihrem Aufgabenbereich erzählt und mich motiviert. Verschiedene Ressorts haben mein Interesse geweckt. Sehr gerne würde ich einen Beitrag für die Weiterentwicklung Romanshorns leisten.

Welches sind die vordrängenden Dinge, die Sie als Stadträtin anpacken wollen?

Als Einwohnerin von Romanshorn spreche ich mich für eine weitere Belebung des Stadtzentrums durch Förderung des örtlichen Gewerbes aus. Zudem wünsche ich mir einen ausgeglichenen Haushalt und attraktive Angebote für unsere Jugend.

Sie unterrichten an der Berufsmittelschule in Wil und springen auch für Stellvertretungen an der Kantonsschule Romanshorn ein. Lässt sich dies mit dem Amt einer Stadträtin zeitlich vereinbaren?

Ich habe eine zirka 60-Prozent-Anstellung an der Berufsmittelschule in Wil und zwei Stellvertretungen an der Kantonsschule Romanshorn gemacht. Die meisten Stadträte haben bestätigt, dass es sich bei ihren Ressorts um eine zirka 20-Prozent-Aufgabe handelt. Ich bin überzeugt, dieses zusätzliche Pensum bewältigen zu können.

Zur Person

Tamara Wiedermann-Gambarte ist 49 Jahre alt, verheiratet und Mutter von Zwillingen. Aufgewachsen ist sie im Rheintal. Sie hat die Handelsdiplommittelschule absolviert und als Erwachsene die Matura nachgeholt. Wiedermann hat Romanistik an der Universität Zürich studiert und das Lehrdiplom für Maturitätsschulen gemacht. Seit 2010 unterrichtet sie Französisch am BZWU (Berufs- und Weiterbildungszentrum Wil-Uzwil) in Wil und seit 2013 wohnt sie in Romanshorn.

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